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pte20120724017 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation

Mitt Romney soll Twitter-Anhänger gekauft haben

Blogger deckt starken und rapiden Zuwachs auf

Mitt Romney: Rapider Zuwachs auf Twitter (Foto: flickr.com/TalkRadioNewsService)
Mitt Romney: Rapider Zuwachs auf Twitter (Foto: flickr.com/TalkRadioNewsService)

Washington/Wien (pte017/24.07.2012/13:55) - Der amerikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney wird momentan heftig kritisiert. Den Angaben des Social-Media-Experten Zach Green http://140elect.com zufolge soll der Wahlkampfstab des republikanischen Politikers Twitter-Anhänger gekauft haben, um dadurch die Statistik zu manipulieren. Von offizieller Seite heißt es, dass man die Angelegenheit untersuchen werde.

75.000 neue Freunde pro Tag

"Romney konnte auf Twitter im Laufe des letzten Monats im Durchschnitt drei- bis viertausend neue Anhänger am Tag anziehen", schrieb Green auf seinem Blog. "Gestern konnte er 23.926 neue Anhänger gewinnen und dürfte heute über 75.000 erreichen." Er bemerkte auch, dass sich die Twitter-Aktivität Romneys in den letzten 24 Stunden nicht verändert hat. "Ich behaupte nicht, er hätte sich die Follower gekauft. Aber seit Freitag hat es einen rapiden Zuwachs gegeben."

"Diese Praxis ist eine riesiger Skandal. Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, können sich solche Ausrutscher nicht leisten. Es kommt immer wieder vor, dass sich Politiker Follower kaufen, es ist aber keine akzeptierte moralische Praxis", sagt Julian Ausserhofer http://julian.mur.at/blog , vom Internet-Forschungsteam an der Universität Wien http://www.univie.ac.at/twitterpolitik im pressetext-Interview.

Experte: Riesiger Skandal

Mit dem Thema Politik und Twitter hat sich ein österreichisches Forscherteam der Universität Wien befasst. Dabei stellen sie fest, dass sich in den letzten Jahren auf Twitter ein spezifischer innenpolitischer Kommunikationsraum entwickelt hat. Für die Untersuchung wurden die Konversationen der österreichischen politischen Twittersphäre ein halbes Jahr lang beobachtet.

Als gutes Beispiel, wie eine solche Vorgangsweise dem Ansehen eines Politiker schaden kann, führt der Experte den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann an. Ein unbekannter Gönner soll dem Politiker 1.000 neue Facebook-Freunde "spendiert" haben. Twitter spielt laut Ausserhofer in der Politik eine immer größere Rolle: "Es geht darum, Politik transparenter zu gestalten."

Obama hat die Nase vorn

Romneys Wahlkampfstab hat die Vorwürfe mittlerweile abgestritten. Wahlkampf-Manager Zac Moffat schreibt in einer Stellungnahme, dass man sich mit Twitter bereits in Verbindung gebracht hätte, um Informationen über den plötzlichen Anstieg der Twitter-Anhänger zu bekommen. Durch den rasanten Anstieg seiner Anhängeranzahl konnte Romney gegenüber seinem Kontrahenten Barack Obama Boden gut machen und kommt jetzt auf rund 820,000 Follower. Der amtierende US-Präsident Obama hat mit rund 17 Mio. Anhängern eine wesentlich größere Twitter-Fangemeinde.

(Ende)
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