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pte20120626015 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Stress in Lebensmitte kann Demenz verursachen

Wissenschaftler untersuchen körperliche und psychische Auswirkungen


Stress: zu viel schadet dem Gehirn (Foto: pixelio.de, Gerd Altmann)
Stress: zu viel schadet dem Gehirn (Foto: pixelio.de, Gerd Altmann)

Southampton (pte015/26.06.2012/10:50) - Wissenschaftler der University of Southampton http://southampton.ac.uk gehen der Frage nach, ob Stress eine Demenz auslösen kann. Das Team um Clive Holmes will 140 Personen mit leichten kognitiven Einschränkungen oder Vorstufen einer Demenz begleiten, um die bisherige Vermutung zu wissenschaftlich zu untermauern, dass Stress die Erkrankung beeinflusst.

Prävention als Ziel

Die Forscher werden den Teilnehmern über einen Zeitraum von 18 Monaten Blut- und Speichelproben alle sechs Monate abnehmen, um damit die biologischen Marker von Stress zu messen. Sie hoffen, dass die von der Alzheimer's Society http://alzheimers.org.uk finanzierte Erhebung neue Möglichkeiten zur Demenzprävention eröffnet, berichtet die BBC.

Die Ergebnisse könnten Hinweise auf neue Möglichkeiten zur Behandlung oder einen besseren Umgang mit der Krankheit liefern. Menschen mit einer kognitiven Einschränkung sind einem höheren Risiko einer Demenz ausgesetzt. Manche Betroffene bleiben stabil, bei anderen verbessert sich der Zustand sogar wieder. Frühere Studien legen nahe, dass Stress in der Lebensmitte das Alzheimerrisko erhöhen kann.

Hormone entscheidend

Schwedische Wissenschaftler begleiteten fast 1.500 Frauen über einen Zeitraum von 35 Jahren. Es zeigte sich, dass das Demenzrisiko bei jenen, die im mittleren Lebensalter viel Stress hatten, rund 65 Prozent höher war. Schottische Forscher nehmen nach Tierstudien an, dass der Zusammenhang auf die Hormone zurückzuführen ist, die der Körper bei Stress freisetzt und die die Funktion des Gehirns beeinflussen.

"Wir wollen verstehen, wie diese Phasen zu einem Risikofaktor für Alzheimer werden können. Trauerfälle, traumatische Erfahrungen oder auch nur ein Umzug könnten ebenfalls mögliche Faktoren sein. Das ist der erste Schritt zur Entwicklung von Behandlungsansätze, die versuchen, mit Hilfe von psychologischen Ansätzen oder Medikamenten gegen die Krankheit anzukämpfen", erläutert Holmes.

(Ende)
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