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pte20120524039 Unternehmen/Wirtschaft, Bildung/Karriere

Chefetage: Personalkarussell dreht sich schneller

Jeder sechste Chef wird ausgetauscht - Gesundheitsbranche betroffen


Chef geht: Führungsetagen wechseln (Foto: pixeio.de, Uwe Steinbrich)
Chef geht: Führungsetagen wechseln (Foto: pixeio.de, Uwe Steinbrich)

München/New York/Braunschweig (pte039/24.05.2012/13:57) - Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Booz & Company http://booz.com hat ergeben, dass sich 2011 die Wechselquote von Vorstandsvorsitzenden im deutschsprachigen Raum im Vergleich zum Vorjahr auf 16,7 Prozent verdoppelt hat. Jeder sechste Chef hat somit seinen Posten geräumt bzw. räumen müssen.

Druck von außen

"Ein Austausch der obersten Führungsebene ist häufig auf den Druck von außen und die Unzufriedenheit der Aktionäre zurückzuführen, vor allem in Krisenzeiten", erklärt Dietrich von der Oelsnitz, Experte für Unternehmensführung von der Technischen Universität Braunschweig http://tu-braunschweig.de , im Interview mit pressetext.

"Bei Personalentscheidungen wird immer weniger Wert auf die eigentlich notwendige Branchenerfahrung gelegt, ähnlich wie bei der Besetzung von Ministerposten." In den Führungsetagen geht dadurch die innere Verbundenheit mit der Branche verloren und führt zu Legitimitätsdefiziten, hält Oelsnitz fest.

Im Krisenjahr 2009 war die Wechselquote in den deutschsprachigen Ländern besonders hoch. Sie lag bei 21,3 Prozent. Dabei hat jeder dritte Chef seinen Posten unfreiwillig aufgegeben. Im Vergleich dazu wurde 2011 bloß jeder achte Chefsessel mit Widerwillen geräumt.

Im internationalen Spitzenfeld

Im weltweiten Durchschnitt haben nur 14,2 Prozent der Unternehmen 2011 ihren Vorsitzenden ausgetauscht. Die DACH-Region gehört somit zu den Spitzenreitern in Sachen Chef-Fluktuation. Lediglich in Brasilien, Russland und Indien kommt es noch häufiger zu einem Austausch der Unternehmensspitze. China ist mit einer Fluktuationsquote von 6,8 Prozent an letzter Stelle.

Vorstandsvorsitzende befinden sich hierzulande durchschnittlich 7,6 Jahre im Amt. Das ist sechs Monate länger als im europäischen Ausland. Bereits im Alter von 57 Jahren werden sie zum ersten Mal abgelöst. Von der Fluktuation am meisten betroffen ist insbesondere die Gesundheitsbranche mit 33 Prozent und die Industrie mit 26 Prozent. Allgemeinen Einschätzungen zufolge werden die dynamischen Entwicklungen in der Energiebranche auch dort zu vergleichbaren Ergebnissen führen.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Sebastian Köberl
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