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pte20120510022 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Stammzellen-Schild schützt Krebspatienten

Chemotherapie greift Knochenmark nicht mehr an


Tumor: Studie mit Hirnkrebs-Patienten zeigt neuen Ansatz (Foto: SPL)
Tumor: Studie mit Hirnkrebs-Patienten zeigt neuen Ansatz (Foto: SPL)

Seattle (pte022/10.05.2012/11:00) - Ein Schild aus Stammzellen könnte den Körper vor den schädigenden Folgen einer Chemotherapie schützen. Darauf weisen erste Ergebnisse einer Studie des Fred Hutchinson Cancer Research Center http://fhcrc.org hin. Bei der Chemotherapie werden Medikamente eingesetzt, die die sich rasch teilenden Krebszellen abtöten sollen. Betroffen kann aber auch gesundes Gewebe und auch das Knochenmark sein. Für die in Science Translational Medicine http://stm.sciencemag.org veröffentlichte Studie wurden gentechnisch veränderte Stammzellen für den Schutz des Knochenmarks eingesetzt. Laut Susan Short von Cancer Research UK http://cancerresearchuk.org handelt es sich dabei um einen völlig neuen Behandlungsansatz.

Einsatz von körpereigenen Stammzellen

Der Körper bildet im Inneren der Knochen permanent neue Blutkörperchen. Das Knochenmark reagiert jedoch äußert empfindlich auf eine Chemotherapie. Diese Behandlung führt dazu, dass weniger weiße Blutkörperchen gebildet werden. Damit steigt das Risiko einer Infektion. Auch die Anzahl der roten Blutkörperchen verringert sich.

Die Folgen sind Kurzatmigkeit und Müdigkeit. Laut den Wissenschaftlern sind diese Nebenwirkungen ein großes Hindernis beim Einsatz der Chemotherapie. Häufig muss die Behandlung gestoppt, verzögert oder in einem geringeren Ausmaß durchgeführt werden. Die Experten haben versucht, dass Knochenmark von drei Patienten mit Glioblastomen zu schützen.

Laut Jennifer Adair, eine der Autorinnen der Studie zielt diese Therapie gleichzeitig auf die Tumorzellen und die Zellen des Knochenmarks ab. Das Knochenmark wird geschützt und die Tumorzellen sind der Chemotherapie ausgesetzt. Den Patienten wurde Knochenmark entnommen. Stammzellen, die Blutkörperchen produzieren, wurden isoliert. Mit Hilfe eines Virus wurden die Zellen mit einem Gen infiziert, das die Zellen gegen die Chemotherapie-Medikamente schützte. In einem nächsten Schritt wurden die Zellen den Patienten wieder eingesetzt.

Überlebenszeit verlängert sich deutlich

Der leitende Wissenschaftler Hans-Peter Kiem betont, dass die auf diese Weise behandelten Patienten besser mit der Chemotherapie zurechtkamen und unter keinen negativen Nebenwirkungen litten. Alle drei Patienten überlebten länger als die zwölf Monate, die bei dieser Art von Krebs durchschnittliche Überlebenszeit. Ein Patient lebte auch 34 Monate nach der Behandlung noch.

(Ende)
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