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pte20111215020 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Wirtschaft

Wirtschaft setzt verstärkt auf Social-Media-Kurse

Experte: "Rhetorik und Krisenkommunikation immer wichtiger"


Ehlers: Social Media erfordert neue Skills (Foto: fotodienst.at/Seywald)
Ehlers: Social Media erfordert neue Skills (Foto: fotodienst.at/Seywald)

Düsseldorf/Bamberg (pte020/15.12.2011/13:00) Der Trend zu Social Media im Geschäftsalltag setzt sich in der Wirtschaft auch künftig fort. Die Unternehmen wollen 2012 die Ausgaben für ihre Kommunikation via Facebook, Twitter & Co aufstocken. Dabei setzen sie vor allem auf die Schulung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter statt auf Neueinstellungen spezieller Fachkräfte, berichtet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) http://bvdw.org . Befragt wurden dazu 136 Unternehmen aus verschiedensten Branchen und Größenordnungen, die Social Media bereits nutzen.

Mehr Budget für Schulungen

Vier von zehn Unternehmen beschäftigen bereits spezielle Mitarbeiter, die sich ausschließlich Social Media widmen, jedes dritte davon in einer eigenen Abteilung. Ihre Planung, Ein- und Durchführung obliegt in zwei Drittel der Fälle den Beschäftigten aus PR und Marketing. Auch die Geschäftsführung ist häufig Initiator und Planer, während Vertrieb, Einkauf und Personalabteilung selten damit befasst sind. Eingesetzt werden Social Media vor allem zur Verbesserung von Bekanntheit und Image, zur Kundeneinbindung sowie zur Erschließung neuer Zielgruppen.

Die Unternehmen rechnen damit, dass sie die Budgets für Social Media im kommenden Jahr erhöhen werden. Drei von vier wollen dafür jedoch keine Spezialisten neu einstellen und auch die Neuschaffung der Position eines Social-Media-Managers plant nur jeder Achte. Wo interne Ressourcen fehlen, wurden oft bereits externe Dienstleister beauftragt. Der überwiegende Teil (62 Prozent) investiert jedoch in die Mitarbeiter-Fortbildung, wobei interne und externe Schulungsmaßnahmen mit je 45 Prozent gleich häufig angepeilt werden.

Ende des Burggrabens

Den Sinn dieser Weiterbildungstaktik unterstreicht der Unternehmenstrainer Michael Ehlers http://pressetext.com/workshops/smp3 im pressetext-Interview. "Wer Social Media bedient, muss zuerst das eigene Unternehmen verstehen, was oft gegen externe Erledigung spricht. Weiters geht es um den sicheren Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen und deren Eigenheiten, sowie jedoch auch um kommunikative und rhetorische Skills, die man allesamt erlernen und durch Training verbessern kann. Immer wichtiger wird es, kompetent auf Kritik zu reagieren und in Krisen zu kommunizieren."

Berechtigt seien diese Anforderungen deshalb, da Social Media einen völligen Kulturwandel bewirkt haben. "Früher waren die Betriebe von einem Burggraben umgeben. Auf der anderen Seite saßen Journalisten, die bei Anlässen von der Kommunikationsabteilung versorgt wurden. Heute kommt auf Social Media gleich nach dem Hochladen neuer Infos im Newsroom direkte Rückmeldung und Kritik", erklärt Ehlers. Zudem werde die Kommunikation immer oberflächlicher, da Social-Media-Nutzer nicht wie früher die Journalisten selbst tiefgründig recherchieren.

Zu wenig Beobachtung

Erfolgsmessung für Social-Media-Aktivitäten ist für die Wirtschaft allerdings noch kein Pflichtprogramm, so ein weiteres Ergebnis der BVDW-Studie. Zwar verfolgen alle Unternehmen zumindest gelegentlich die Kennzahlen und betreiben selbst Monitoring und Beobachtung im Social Web. Externe Befragungen im Sinne der Marktforschung veranlasst jedoch nicht einmal jeder Dritte. Bei 40 Prozent ist das Interesse daran zumindest hoch, während sich 14 Prozent überhaupt nicht dafür erwärmen. Dabei ist professionelle Erkennung und Bewertung der Webkommunikation zunehmend ein Wettbewerbsvorsprung (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20111110019 ).

(Ende)
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Ansprechpartner: Johannes Pernsteiner
Tel.: +43-1-81140-306
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