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pte20111011025 Technologie/Digitalisierung, Unternehmen/Wirtschaft

OpenOffice.org droht das Aus

Open Source Software wird als Verein fortgeführt - auf Spenden angewiesen


Tastatur: OpenOffice kämpft ums Überleben (Foto: pixelio.de/Franziska)
Tastatur: OpenOffice kämpft ums Überleben (Foto: pixelio.de/Franziska)

Hamburg (pte025/11.10.2011/16:21) - Der kostenfreien Bürosoftware OpenOffice.org http://openoffice.org droht das Aus, denn Anfang Juni 2011 hat sich Oracle http://oracle.com als Hauptsponsor zurückgezogen. Nun wollen die Köpfe hinter OpenOffice.org die Open Source Software als Verein mit dem Namen "Team OpenOffice.org e.V." fortführen und die Weiterentwicklung der dazugehörenden Programme sowie die Nutzerbetreuung durch Spenden finanzieren. "Der Fortbestand der Software ist gefährdet. OpenOffice kann nur funktionieren, wenn die Software nachhaltig weiterentwickelt wird", betont Vereinsvorstand Martin Hollmichel im Gespräch mit pressetext.

Spendenaufruf

Ein plötzliches Ende wäre fatal. "Oracle war der dominante Sponsor und hat bis zu 85 Prozent der Finanzierung beigetragen", so Hollmichel. Weltweit kommt die Software nicht nur bei privaten Anwendern, sondern auch in vielen Behörden sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen zum Einsatz. "OpenOffice hat mehr als 100 Mio. Benutzer. Viele Unternehmen müssten bei einem Aus hohe Kosten für Bürosoftware einkalkulieren", warnt Hollmichel. Am Donnerstag, 13. Oktober - zum elften Geburtstag von OpenOffice - startet daher der Verein eine großangelegte Spendenkampagne. Viele prominente Stimmen kündigen laut OpenOffice derweil ihre Unterstützung an.

Balance schaffen

Andererseits erweist sich das beendete Engagement für Nutzer und Teams als Glücksfall, meint Hollmichel. "Wir werden die Interessen von normalen und auch institutionellen Nutzern in einer Weise bündeln, sodass ebendiese Nutzer endlich ein Sprachrohr zur Weiterentwicklung haben werden. Das war in der Vergangenheit mit den großen Sponsoren - neben Oracle, Sun und IBM - schwer zu verwirklichen, denn es ist für große Firmen nicht immer leicht mit Kleinen zu interagieren", erklärt Hollmichel.

Das Team OpenOffice.org werde so eine Balance zwischen den Kleinen (User, potenzielle Partner) und den Größeren (IBM, Novell, Redhat etc.) herstellen. Außerdem betont der Vorstand: "Durchschnittlich 1,5 Mio. Downloads in der Woche geben uns das nötige Selbstvertrauen und die Zuversicht in die Zukunft von OpenOffice.org."

(Ende)
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