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pte20110920016 Forschung/Technologie, Medizin/Wellness

Menschlicher Speichel gibt Auskunft über Migration

Max-Planck-Institut erforscht Populationsgeschichte mit Bakterien


Zunge: Speichel soll Populationsgeschichte erzählen (Foto: pixelio.de, Hautumm)
Zunge: Speichel soll Populationsgeschichte erzählen (Foto: pixelio.de, Hautumm)

Leipzig (pte016/20.09.2011/11:00) - Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie http://www.eva.mpg.de untersuchen die genetische Variation in den heute lebenden menschlichen Populationen und versuchen, daraus Rückschlüsse auf deren Vergangenheit zu ziehen. Die Forscher identifizieren dazu spezielle Bakterienspezies im menschlichen Speichel, denn die Bakterien sind es, die unsere Populationsgeschichte bestätigen.

Mikrobiom Schlüssel zur Migration

Molekularanthropologen sind interessiert an der Geschichte der menschlichen Population. "Sie untersuchen die genetische Variation in den heute lebenden menschlichen Populationen und versuchen, daraus Rückschlüsse auf ihre Vergangenheit zu ziehen. Wenn Menschen von einem Ort zum anderen wandern, nehmen sie nicht nur ihre Gene mit, sondern auch ihre Bakterien", erklärt der Forschungsbericht des Max-Planck-Institutes. Der Speichel enthält eine ausreichende Menge an DNA, ebenso bakterielle DNA, und damit viele Informationen über das sogenannte "Mikrobiom", die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Körper.

Ziel der Forschungen ist es, aus der stetig wachsenden Sammlung an Speichelproben Bakterien zu identifizieren, die Aufschluss über die Migration von Menschen sowie über Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Populationen geben. Um das Speichel-Mikrobiom gesunder Menschen zu erforschen, nahmen die Forscher zunächst weltweit Speichelproben. In dieser Überblicksstudie zur weltweiten Diversität wurde die Dichte der zehn am häufigsten vorkommenden Bakteriengattungen an den jeweiligen Orten der Probenentnahme ermittelt.

Ergebnisse Basis weiterer Studien

Das Ergebnis der Probenentnahmen: Die Profile des Speichel- Mikrobioms zwischen Individuen wie auch zwischen den Regionen sind sehr ähnlich. Da die erste Studie noch nicht die gehofften Erfolge gebracht hat, sind weitere Untersuchungen bezüglich der Abhängigkeit von der Ernährung und der zeitlichen Veränderung des Speichel-Mikrobioms geplant. Die Hoffnung der Wissenschaftler besteht dariin, eines Tages spezifische Bakterien als potenzielle Marker für weiterführende Studien menschlicher Migrationen identifizieren zu können.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Lydia Stübler
Tel.: +49-30-29770-2518
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