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pte20110831016 Forschung/Technologie, Unternehmen/Finanzen

Pharmaindustrie finanziert Schweizer Forschung

Interpharma präsentiert Jahresbericht der Branche

Medikamente: Finanzieren Schweizer Forschung (Foto: pixelio.de, Rita Thielen)
Medikamente: Finanzieren Schweizer Forschung (Foto: pixelio.de, Rita Thielen)

Basel (pte016/31.08.2011/11:41) - Der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen in der Schweiz, Interpharma http://www.interpharma.ch , hat seinen Jahresbericht herausgegeben. Demnach haben die Schweizer Pharmaunternehmen auch im Jahr 2010 wieder kräftig verdient. Der Exportüberschuss ist auf 35,4 Mrd. Schweizer Franken (rund 30,2 Mrd. Euro) gestiegen. 6,4 Mrd. Franken wurden in den Forschungsstandort Schweiz investiert. Warum trotzdem nicht alles Gold ist, was glänzt, erklärt Arzt und Pharmakritiker Etzel Gysling im Gespräch mit pressetext.

Finanzierung der Forschung

Der Jahresrapport "Pharma-Markt Schweiz" berichtet, dass die Helvetische Pharmaindustrie im vergangenen Jahr 35,5 Prozent ihrer Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung in der Schweiz ausgegeben hat. Damit kommt die Branche für 38,6 Prozent der gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Schweiz im Jahr 2008 auf. Das ist selbst für die Schweiz, wo Privatunternehmen traditionell den Löwenanteil an der Forschung finanzieren, sehr viel. Das hat auch seine Schattenseiten. Die Macht der Pharmaindustrie wächst und die Wirtschaft konzentriert sich zunehmend auf die Branche "Die Pharmaindustrie ist zu mächtig. Aber nicht nur in der Schweiz. Auch in der EU und den USA", sagt Gysling.

Die Pharmaindustrie trug mit ihren Geschäften im Jahr 2010 fast ein Drittel zum Exportvolumen der Schweiz bei. Durch den starken Franken kommt die Industrie jetzt allerdings zunehmend unter Druck, die Preise zu senken, wie Gysling erklärt. Schon in den vergangenen Jahren sind Medikamente in der Schweiz billiger geworden, auch im Vergleich zum Ausland. "Das Preisniveau ist in der Schweiz trotzdem noch hoch. Schweizer können in Deutschland derzeit immer noch günstigere Medikamente kaufen. Allerdings ist der Unterschied nicht bei allen Arzneimitteln gleich groß. Durch Zerteilen von Tabletten kann ein Patient sich auch einiges sparen.", erklärt Gysling.

Rosige Aussichten

Die gut laufenden Exporte lassen die Pharmaindustrie weiterhin auf satte Gewinne hoffen. Im vergangenen Jashr wurden pharmazeutische Produkte im Volumen von 60,6 Mrd. Franken exportiert. Die Branche stellt stellt nach wie vor neue Arbeitskräfte ein. In Zukunft sollen vor allem die Schwellenländer neue Wachstumschancen eröffnen. Geld wird es also auch in Zukunft genug geben. Bleibt zu hoffen, dass es auch richtig eingesetzt wird "Die Industrie sollte mehr Forschungsgeld in alltägliche Probleme investieren. Viel Geld fließt zur Zeit in Lobbyistenarbeit."

(Ende)
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