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pte20110803027 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation

Roboterhersteller Kuka mit Auftragsboom

Treiber ist vor allem die Automobilindustrie


Roboter: Kuka mit hohen Auftragseingängen (Foto: Kuka AG)
Roboter: Kuka mit hohen Auftragseingängen (Foto: Kuka AG)

Augsburg/Düsseldorf (pte027/03.08.2011/13:50) - Der Maschinenbauer Kuka AG http://www.kuka.com verzeichnet einen Rekord bei den Auftragseingängen. Diese sind im ersten Halbjahr 2011 um mehr als 50 Prozent auf fast 840 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Allein im zweiten Quartal ist der Rekordwert von 440 Mio. Euro erreicht worden. "Bei den Aufträgen boomt es ordentlich. Viele Analysten hatten im Schnitt lediglich mit Eingängen von ungefähr 350 Mio. Euro im zweiten Quartal gerechnet", so Gordon Schönell, Analyst beim Bankhaus Lampe http://www.bankhaus-lampe.de , gegenüber pressetext.

Gute Auftragslage wird anhalten

Zu diesem Anstieg haben die beiden Geschäftsbereiche Robotics und Systems gleichermaßen beigetragen. Treiber des Wachstums waren neben der Automobilindustrie insbesondere Aufträge aus der General Industry und Aufträge zum Bau von automatisierten Montagelinien. "Die gute Auftragslage wird wohl in den nächsten beiden Quartalen anhalten", meint dazu Schönell.

Problematisch könnte laut dem Analysten aber das allgemeine wirtschaftliche Umfeld werden. "Kuka ist - wie alle Maschinenbauer - ein zyklisches Unternehmen. Ein möglicher Rückgang des Wirtschaftswachstums sowie die Schuldenproblematik in den USA und Südeuropa könnten auch die Augsburger zu spüren bekommen", unterstreicht Schönell.

Milliardenumsatz angepeilt

Um das Wachstum zu unterstützen, hat Kuka in China eine eigenständige Robotics-Gesellschaft ausgegliedert und darin den Vertrieb, Service und die Montage von Robotern gebündelt. Mit diesem Schritt möchte der Maschinenbauer die Wachstumschancen im dynamischsten Robotermarkt der Welt noch besser nutzen. "China ist auf jeden Fall ein Zukunftsmarkt für Robotersysteme", so Schönell.

Die Umsatzerlöse des Konzerns sind im ersten Halbjahr um 38,2 Prozent auf 663,4
Mio. Euro gestiegen. Die Augsburger wollen im laufenden Jahr einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro und eine EBIT-Marge von mindestens fünf Prozent erzielen. "Besonders der hohe Auftragseingang und die dynamische Entwicklung in den ersten sechs Monaten machen uns sehr zuversichtlich", so der Vorstandsvorsitzende Till Reuter.

Die Aktie des Maschinenbauers notiert bei Redaktionsschluss dieser Meldung (13:25 Uhr) mit einem leichten Minus von 0,57 Prozent bei 16,71 Euro. Schönell stuft die Aktie derzeit mit "Buy" ein. Das Kursziel beträgt 23 Euro.

(Ende)
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