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Do, 25.11.2010 06:10
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pte20101125003 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen

Einkommenshöhe bestimmt Webnutzung

Experten kritisieren deutliche Benachteiligung ärmerer Haushalte
Webnutzung: Das Haushaltseinkommen ist der entscheidende Faktor (Foto: pixelio.de/Kurt F. Domnik)
Webnutzung: Das Haushaltseinkommen ist der entscheidende Faktor (Foto: pixelio.de/Kurt F. Domnik)

Washington (pte003/25.11.2010/06:10) - Obwohl ein Internetzugang ein Grundbedürfnis in der modernen Informationsgesellschaft darstellt, bleiben auch heute noch viele Menschen aus der Online-Welt ausgeschlossen. Ausschlaggebender Faktor Nummer eins für die sogenannte "Digitale Spaltung" ist der finanzielle Status, der in einem direkten Verhältnis dazu steht, wie oft ein User sich durchschnittlich im Web aufhält. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht der US-Non-Profit-Organisation Pew Internet & American Life Project http://www.pewinternet.org , der ärmere Haushalte in puncto Netznutzung deutlich benachteiligt sieht.

"Was den Zusammenhang zwischen Internetnutzung und der finanziellen Situation in den Familien betrifft, haben wir in Deutschland genau die gleiche Tendenz wie in den USA", stellt Daniel Ott, Pressesprecher der Initiative D21 http://www.initiatived21.de , gegenüber pressetext klar. Je geringer das jeweilige Einkommen, desto weniger würden sich die Betroffenen im Netz bewegen. "In diesem Kontext spielt aber auch das Alter eine Rolle. So sind ältere Frauen ab 70, die lediglich über eine schwache Pension verfügen, kaum im Web zu finden", merkt Ott an.

Einkommen als wichtigster Faktor

Dass in Zusammenhang mit dem Ausmaß der Webnutzung auch Faktoren wie Alter und Bildungsgrad eine gewichtige Bedeutung zukommt, bestätigen sowohl Ott als auch die Experten von Pew Internet. Insgesamt betrachtet sei aber die Einkommenshöhe in einem Haushalt die signifikanteste Einflussgröße. "Die Korrelation zwischen höherem Einkommen und stärkerer Internetnutzung bleibt bei nahezu jeder Art von Online-Aktivität gleich", betont Jim Jansen, Senior Fellow bei Pew Internet.

Doch gerade bei den ärmeren Einkommensschichten sei ein Zugang zum weltweiten Informationsnetzwerk wichtig. "Umgekehrt ist es auch richtig, dass sich durch den Online-Einstieg die eigene wirtschaftliche Perspektive verbessern lässt. Das Internet bietet als zentrale Informationsquelle beispielsweise ein riesiges Sparpotenzial bei Einkäufen", erläutert Ott.

Eindeutiger Zusammenhang

Der aktuellen Untersuchung von Pew Internet zufolge steigen 95 Prozent der US-Bürger, die in einem Haushalt mit einem jährlichen Einkommen von mindestens 75.000 Dollar leben, "zumindest öfters" ins Internet ein. Sinkt das Einkommen unter die genannte Einkommensgrenze, bricht auch die Webnutzung schlagartig auf 70 Prozent ein. Bei Haushalten, die weniger als 30.000 Dollar pro Jahr zur Verfügung haben, schrumpft der entsprechende Wert sogar auf 57 Prozent.

Bericht "Use of the internet in higher-income households" (PDF-Download):
http://www.pewinternet.org/~/media//Files/Reports/2010/PIP-Better-off-households-final.pdf

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Markus Steiner
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.redaktion
   
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