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pte20101005023 Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle

Mediengenerationen auf unterschiedlichen Wegen

Stereotype über Alterskluft stimmen häufig, aber nicht immer


Fernseher: Für Ältere unverzichtbarer als für junge User (Foto: aboutpixel.de, Tim Becker)
Fernseher: Für Ältere unverzichtbarer als für junge User (Foto: aboutpixel.de, Tim Becker)

New York (pte023/05.10.2010/13:45) - Die gegenseitigen Vorurteile verschiedener Generationen in Sachen Mediennutzung sind in vielen Fällen berechtigt. So treffen einige Stereotype über die Gewohnheiten und Vorlieben der User verschiedenen Alters häufig zu, wie das US-Magazin Esquire aufzeigt. Meistens ist die Kluft zwischen den Einstellungen von Alt und Jung sogar beträchtlich. Besonders die neuen Medien von Social Web bis Mobilfunk beanspruchen die 20-jährigen Nutzer überwiegend für sich. Die Generation 50 plus hängt hingegen viel stärker an klassischen Medien und Kommunikationskanälen. Manchmal sorgt die Altersgruppe aber auch für Überraschungen.

Um wichtige Neuigkeiten an enge Freunde weiterzugeben, wählt immerhin ein Viertel der jüngeren User Facebook oder Kurznachrichten, während sich wenig überraschend nur acht Prozent der über 50-Jährigen für das Social Network bzw. fünf Prozent für SMS entscheiden. Im Gegensatz zu den Jungen bevorzugen sie ein persönliches Gespräch oder ein Telefonat. Zwar sind auch Videospiele mit einem ähnlich breiten Verhältnis vorwiegend Unterhaltungsmedien der jüngeren Generation. Mit über einem Fünftel der "50-plus-User" beantworten jedoch erstaunlich viele die Frage, wann sie zuletzt ein Game gespielt haben, mit "heute".

Fortschritt und Geschmack

Dass sich Stereotype zwischen älteren und jüngeren Medienkonsumenten bestätigen lassen, liegt oft am technologischen Fortschritt und der Änderung von Nutzungsgewohnheiten. So könnten beispielsweise nur neun Prozent der 20-Jährigen nicht auf ein TV-Gerät verzichten. Über ein Drittel der 50er-Generation hält den Fernseher hingegen für unentbehrlich. Dem entgegen gehört das Mobiltelefon bei mehr als einem Viertel der Jungen zwingend in das Sortiment elektronischer Geräte, während es nur neun Prozent der Älteren nicht missen möchten. Beim Computer hat sich die Kluft mit einem Verhältnis von 50 zu 47 Prozent mittlerweile beinahe geschlossen.

Verschiedene Einstellungen zwischen Alt und Jung sind aber nicht ausschließlich mit neuen Technologien zu begründen. Sie sind auch eine Frage individueller Vorlieben und des persönlichen Geschmacks. Die beste Musik etwa wurde nach Ansicht der meisten älteren Personen in den 60er- und 70er-Jahren produziert. Mit abnehmendem Alter gewinnen dagegen die 90er, 2000er und selbst die 80er an Bedeutung, obwohl die Hörer nicht aus jenem Jahrzehnt stammen. Bei den wichtigsten Lebenszielen überschneiden sich die Einstellungen wiederum stärker. 60 Prozent beider Altersgruppen wollen "glücklich sein", 19 Prozent der Jüngeren bzw. 26 Prozent der Älteren versuchen, "das Leben anderer zu verbessern".

(Ende)
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