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pte20100713023 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Holzhändler: Facebook gehört mir!

84-Prozent-Forderung aus angeblichem Vertrag


Angebliche Vereinbarung: Marc Zuckerberg soll Anteile abtreten. (Foto:aboutpixel.com/Sven Brentrup)
Angebliche Vereinbarung: Marc Zuckerberg soll Anteile abtreten. (Foto:aboutpixel.com/Sven Brentrup)

New York (pte023/13.07.2010/12:40) - Der US-Holzpellets-Händler Paul D. Ceglia fordert 84 Prozent an dem Social Network Facebook http://www.facebook.com . Ceglia klagt vor einem New Yorker Gericht gegen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Laut Wall Street Journal (WSJ) verlangt er die Mehrheit am Netzwerk. Der Holzhändler aus New York beruft sich auf einen Vertrag über die Entwicklung einer Website, den er im Jahr 2003 mit Zuckerberg geschlossen haben will.

In der angeblichen Vereinbarung ist laut Ceglia festgehalten, dass er 1.000 Dollar an Zuckerberg zu zahlen hat und dafür 50 Prozent an dem Produkt erhält. Zudem soll dem Holzhändler vertraglich zugesichert sein, nach Projektabschluss am 1. Januar 2004 zusätzliche Anteile zu erhalten.

Facebook entrüstet

Facebook zeigt sich entrüstet über die kühne Forderung. "Wir denken, diese Klage ist absolut ungerechtfertigt. Wir werden entschlossen dagegen vorgehen", sagte ein Facebook-Sprecher. Ceglia sowie sein Anwalt wollten sich bisher nicht zu der Klage äußern. Es ist unklar, auf welche Weise der Holzpelletshändler und Zuckerberg seinerzeit miteinander in Kontakt kamen.

Dem WSJ liegt eine Kopie des Vertrages vor. Die darin festgehaltenen Informationen decken sich nicht mit der offiziellen Entstehungsgeschichte von Facebook. Laut dieser hat Zuckerberg im Herbst 2003 eine Seite unter dem Namen "Facemash" erstellt. Im Januar 2004 wurde diese Seite dann unter der Domain thefacebook.com registriert. Ceglias Vertrag spricht jedoch von einer Webseite mit dem Namen "The Face Book".

Nicht der erste Streit

Aus derzeitiger Sicht erscheint Ceglias Forderung mehr als fragwürdig. Wie das WSJ auch berichtet, läuft gegen den Holzhändler seit 2009 ein Betrugsverfahren. Er soll Holzpellets im Wert von über 200.000 Dollar verkauft, aber nie ausgeliefert haben.

Davon abgesehen ist Ceglia nicht der Erste, der Ansprüche an dem erfolgreichen Social Network erhebt. Mit dem rasanten Aufstieg von Facebook meldeten sich auch frühere Gefährten Zuckerbergs, die einen Teil des Kuchens für sich beanspruchten. So zahlte Zuckerberg ehemaligen Studienkollegen laut Medienberichten 65 Mio. Dollar, weil er die Idee zu dem sozialen Netzwerk von ihnen gestohlen haben soll.

(Ende)
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