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pte20100708004 Computer/Telekommunikation, Forschung/Technologie

LTE-Test mit freien TV-Frequenzen erfolgreich

Digitale Dividende großer Hoffnungsträger für mobiles Breitband

Mobilfunk: LTE auf digitaler Dividende als Erfolgsrezept (Foto: pixelio.de, Marco Korf)
Mobilfunk: LTE auf digitaler Dividende als Erfolgsrezept (Foto: pixelio.de, Marco Korf)

Espoo/Frankfurt/Wien (pte004/08.07.2010/06:10) - Der Handy-Hersteller Nokia und der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) haben die erste erfolgreiche LTE-Datenübertragung von Endgerät zu Endgerät mit Frequenzen der Digitalen Dividende durchgeführt. Die praktische Nutzung der Frequenzen bei 800 Megahertz (MHz), welche durch die digitale TV-Umstellung freigewordenen sind, rückt somit näher. Sie gelten als großer Hoffnungsträger für mobiles Breitband nicht nur im ländlichen Raum.

Bestes Breitband

Die Digitale Dividende ist im Vergleich zu höheren Frequenzbändern schon allein wirtschaftlich interessant. "Mit den niedrigeren Frequenzen werden für den Netzausbau weniger Sendestandorte benötigt, wodurch Kosten gespart werden können", erklärt Dietmar Appeltauer, Leiter der Subregion Central Eastern Europe (CEE) beim Netzwerkausrüster NSN, im pressetext-Interview. Das ist gerade in ländlichen Regionen sehr interessant.

Doch auch in Städten verspricht LTE auf 800-MHz-Frequenzen Vorteile. "Die Gebäudedurchdringung ist besser", so Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen gegenüber der Frankfurter Allgemeinen. Dabei gibt er an, dass im urbanen Raum dank LTE reale Datenübertragungsraten von bis zu 70 Megabit pro Sekunde (Mbps) möglich sein werden. Im Vergleich dazu liegen reale Spitzen mit HSDPA, das nominell 3,6 Mbps ermöglicht, im Bereich von etwa zwei Mbps.

Wichtiger Test

Entsprechend wichtig ist der erfolgreiche Test der LTE-Funktechnologie mit Frequenzen der Digitalen Dividende. Dabei sind Sendestationen und Netzwerkausrüstung von NSN sowie ein LTE-fähiges Nokia-Modem zum Einsatz gekommen. Zugleich war das der vielleicht letzte wichtige Test mit einem Funkmodem der Marke Nokia. Denn der Handy-Hersteller hat diese Woche den Verkauf seiner Modem-Sparte an den japanischen Konzern Renesas Electronics http://www.renesas.com im Rahmen einer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben.

In der Praxis verbleibt noch die Frage, ob die Digitale Dividende auch europaweit dem Mobilfunk zugewiesen wird. Deutschland war in dieser Hinsicht ein Vorreiter, dem mittlerweile auch Österreich gefolgt ist. In osteuropäischen Ländern ist aber vielfach noch offen, was mit der Digitalen Dividende geschieht. "Wenn der Bedarf an LTE entsprechend groß wird, wird die Entscheidung sicher überall in CEE gleich ausfallen. Denn es hat Vorteile, wenn europaweit die gleichen Frequenzen für LTE genutzt werden", ist Appeltauer aber überzeugt.

(Ende)
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Ansprechpartner: Thomas Pichler
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