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pte20100706018 Kultur/Lifestyle, Computer/Telekommunikation

Games zu wenig auf Frauen abgestimmt

Gewaltszenen ohne Humor langweilen Spielerinnen


Frauen nervt eine komplizierte Bedienung (Foto: aboutpixel.de/Beckert)
Frauen nervt eine komplizierte Bedienung (Foto: aboutpixel.de/Beckert)

Gent (pte018/06.07.2010/12:15) - Frauen spielen gerne Computer- und Videogames, doch sind diese nicht auf ihre Interessen abgestimmt. Das behaupten Forscher der Universität Gent http://www.ugent.be , die bei 1.000 Versuchspersonen erhoben, wie und was Frauen spielen. Frauen spielen acht Wochenstunden, Männer hingegen 17, so eines der Ergebnisse. "Der Grund ist, dass Spiele weiterhin als männertypisch gelten und von der Industrie für Männer gestaltet werden", erklärt Studienleiterin Lotte Vermeulen diese Unterschiede.

Sichtbar wurde, dass Frauen logische Spiele mit klaren Regeln und bewältigbaren Aufgaben bevorzugen. Die Tastenbelegung muss verständlich geordnet und leicht zu bedienen sein, während komplizierte Kombinationen abschrecken. Es nervt Frauen, wenn sie lange Zeit damit verbringen müssen, den Clou des Spiels herauszufinden. Sie wollen stets weiterkommen und geben schneller auf, wenn es zu kompliziert wird. Optimal sind kurze und einfache Spiele, wie etwa Gelegenheits- oder Gesellschaftsspiele.

Gewalt muss witzig sein

Die Auffassung, dass Frauen durch zuviel Action und Gewalt in Spielen abgeschreckt werden, bestätigte sich nicht, solange ein humorvoller Unterton erhalten bleibt. Statt in realistischen Kampfszenen zu erobern und zu zerstören, meistern Frauen lieber Rätsel und Aufgaben, die sie selbst auswählen können. Starke, helle Farben in detailreicher Umgebung sind ihnen lieber als düstere Welten.

Ein besonderes Augenmerk lag darauf, wie Frauen auf die knapp bekleideten weiblichen Schönheiten in den Games reagieren. Während die getesteten Männer erwartungsgemäß keine Einwände hatten, lehnten die Frauen Spiele eher ab, in der Vertreter ihres Geschlecht allein als Sexobjekte dargestellt werden. Ein gewisser Gewöhnungseffekt tritt allerdings ein, denn der stärkste Ärger war bei den Frauen zu beobachten, die wenig spielten. Am liebsten schlüpfen Frauen in die Rolle starker, schöner und femininer Charaktere ohne Sexualisierung.

Jeder dritte Spieler ist weiblich

Video- und Computergames sind längst keine Männerdomäne mehr. "40 Prozent der Käufer von Spielen für alle gängigen Plattformen sind Frauen, bei den Spielenutzern sind es 30 Prozent", so die Auskunft des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) http://www.biu-online.de auf pressetext-Anfrage. Bei mobilen Spielekonsolen sei sogar die Mehrheit der Käufer weiblich. Ein Grund dafür könnte sein, dass Frauen oft für Haushaltsfinanzen zuständig sind und für ihre Kinder die Spielesoftware einkaufen.

(Ende)
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