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Mi, 09.06.2010 10:00
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pte20100609008 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle

England: Weniger Herzanfälle nach Rauchverbot

Reduzierung geringer als vielfach erwartet
Auch Passivrauch erhöht Herzanfallrisiko (Günter Havlena/pixelio.de)
Auch Passivrauch erhöht Herzanfallrisiko (Günter Havlena/pixelio.de)

Bath (pte008/09.06.2010/10:00) - Seit der Einführung eines Rauchverbots im Juli 2007 sind in England 1.200 Menschen weniger aufgrund von Herzanfällen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of Bath http://www.bath.ac.uk . Dieser Rückgang um 2,4 Prozent war allerdings geringer als in manchen Regionen wie Schottland oder Wales, wo vergleichbare Rauchverbote eingeführt worden waren.

8,4 Mio. Pfund gespart

Dennoch soll das NHS dadurch Kosten in der Höhe von 8,4 Mio. Pfund eingespart haben. Das Team um Anna Gilmore erklärte, dass auch eine geringe Senkung wichtige Vorteile für die Volksgesundheit bringe. Details der Untersuchungen wurden im Britisch Medical Journal http://www.bmj.com veröffentlicht. Die Wissenschaftler analysierten die Krankenhausaufenthalte in England für den Zeitraum 2002 bis 2009.

Die aktuelle, vom Department of Health http://www.dh.gov.uk in Auftrag gegebene Studie, gilt laut BBC als die bisher umfassendste Studie zu den Auswirkungen des Rauchverbots. Es wurde eine Reihe von Faktoren berücksichtigt, die das Entstehen eines Herzanfalles beeinflussen können. Dazu gehörte unter anderem das Wetter oder auch die Anzahl der Grippeerkrankungen.

Die Theorie geht davon aus, dass Nichtraucher bei Kontakt mit Tabakrauch dem gleichen Herzrisiko ausgesetzt sind wie leichte Raucher. Die Folge können akute koronare Probleme sein. Das bedeutet, dass zumindest einige Auswirkungen des Rauchverbots ziemlich rasch sichtbar werden sollten.

Unterschiedliche Ergebnisse von Rauchverboten

Frühere Untersuchungen haben ein uneinheitliches Bild gezeichnet. Eine US-Studie berichtete von 40 Prozent weniger Krankenhausaufenthalten bei Herzanfällen. Andere Untersuchungen, vor allem aus Neuseeland oder Piemont, konnten keine allgemeine Verringerung nachweisen. Eine schottische Studie ging im ersten Jahr nach der Einführung des Rauchverbots im März 2006 von einer Reduzierung um 17 Prozent aus.

Bei der aktuellen Studie können die Wissenschaftler nicht kategorisch darauf bestehen, dass der Rückgang der Krankenhausaufenthalte auf die Verringerung des Passivrauchens zurückzuführen ist oder ob einfach allgemein weniger Menschen rauchen. Daten darüber, ob die Patienten rauchten oder nicht, standen dem Team nicht zur Verfügung. Dieses wichtige Detail soll jedoch in einer weiteren Untersuchung berücksichtigt werden.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
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