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pte20100426022 Produkte/Innovationen, Forschung/Technologie

Sony begräbt 3,5-Zoll Floppy Disk

Verbatim verkauft in Europa noch bis zu zwei Mio. Stück pro Monat


Verbatim hält an 3,5-Zoll-Disketten fest (Foto: verbatim.com)
Verbatim hält an 3,5-Zoll-Disketten fest (Foto: verbatim.com)

Tokio/Berlin (pte022/26.04.2010/12:05) - Sony setzt zum endgültigen Todesstoß für die 3,5-Zoll Floppy Disk an. Während die Produktion für viele Märkte bereits eingestellt wurde, will Sony sich mit März 2011 auch auf dem heimischen Markt in Japan zurückziehen. Das berichtet die japanische Tageszeitung Mainichi Daily mit Bezug auf Unternehmenskreise. Im Jahr 2009 setzte Sony in Japan aber immer noch zwölf Mio. Stück des in die Jahre gekommenen Speichermediums ab.

Floppy Disk lebt in Russland weiter

Angesichts derartiger Absatzzahlen sieht Marktkonkurrent Verbatim http://www.verbatim.de derzeit auch noch keinen Grund, auf Floppy Disks zu verzichten. "Europaweit verkaufen wir immer noch ein bis zwei Mio. Stück pro Monat. Vor allem in Russland und den anderen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion spielt die Floppy Disk weiterhin eine Rolle", erklärt Torsten Leye, Produktmanager bei Verbatim, im Gespräch mit pressetext.

Während die Floppy Disk etwa in Russland als Medium für die elektronische Steuererklärung verwendet wird, führt das beliebteste Speichermedium der späten 80er- und 90er-Jahre hierzulande ein Exoten-Dasein. "Bei Festplatten-Größen von 30 Megabyte in den 90er-Jahren stellte die Floppy Disk mit ihren 1,44 Megabyte ein praktisches wie universelles Speichermedium dar. Heute kann man mit dieser Speichergröße kaum mehr ein hochauflösendes Bild sichern", sagt Leye.

Kein universeller Nachfolger in Sicht

Während die Floppy Disk ursprünglich sowohl zur langfristigen Sicherung als auch zur Übertragung von Daten verwendet wurde, werden die Nachfolge-Speichermedien für unterschiedliche Aufgaben herangezogen. "Vom Preis her sind vor allem CDs und DVDs attraktiv, wenngleich der Brennvorgang umständlicher ist, als etwa das Speichern mit flashbasierten USB-Sticks", so Leye. Letztere würden vor allem für die Übertragung von Daten verwendet werden, während für die Sicherung von großen Datenmengen vermehrt auf externe Festplatten zurückgegriffen werde.

Die erste 3,5-Zoll Floppy Disk wurde von Sony 1981 eingeführt und löste damals die verbreitete dünnere 5,25-Zoll-Variante ab. Ende der 90er-Jahre wurden noch mehr als zwei Mrd. Floppy Disks verkauft. Aktuell beläuft sich der Absatz auf mehrere Mio. Stück pro Monat.

(Ende)
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