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pte20100308002 Auto/Verkehr, Produkte/Innovationen

Elektroautos sollen auch Spaß machen

Politischer Wille und Fahrspaß sollen Boom auslösen


Fisker bringt mit Karma einen sportlichen Luxus-Hybridwagen (Foto: karma.fiskerautomotive.com)
Fisker bringt mit Karma einen sportlichen Luxus-Hybridwagen (Foto: karma.fiskerautomotive.com)

Boston (pte002/08.03.2010/06:05) - Der Durchbruch bei den Verkäufen von Elektroautos wird für die nächsten Jahre erwartet. Bislang war jedoch noch unklar, ob dieser Boom alleine von der Politik getragen werden soll, oder ob die Fahrzeuge die Kunden auch ohne Hilfe überzeugen können. Deutliche Argumente für den Spaßfaktor der Elektroautos kommen nun von der MIT-Energy-Conference http://www.mitenergyconference.com , die vergangene Woche in Boston stattfand, berichtet CNET.

Sauberkeit und Leistung

Zwar soll die Politik mithelfen, man erwarte jedoch, dass die Elektroautos als Premium-Produkte sowohl wegen ihrer Sauberkeit als auch ihrer Leistung wegen gefragt sein werden. "Es macht Spaß, diese Autos zu lenken", so Richard Lowenthal, CEO von Coulomp Technologies http://www.coulombtech.com - er fährt auch privat einen voll-elektrischen BMW Mini-E.

Für seine Fahrzeugwahl habe die Politik keine Rolle gespielt, allerdings wäre der Wagen ohne politischen Willen wohl niemals gebaut worden, ergänzt Lowenthal. Nach Angaben von BMW http://www.bmw.de habe der gesamte Testlauf des Elektroautos mit insgesamt 600 Kunden gute Ergebnisse gebracht. Nachteile, wie die relativ geringe Reichweite von 75 bis 100 Meilen, würden die meisten in Kauf nehmen.

Ladestationen als Voraussetzung

Vorraussetzung ist dabei der Bau von genügend Ladestationen in den nächsten Jahren. Aber auch das Luxussegment soll bedient werden: So plant Fisker Automotive http://karma.fiskerautomotive.com noch dieses Jahr, ihr High-End-Produkt - das Luxuselektroauto Karma - vorzustellen. Es sei gelungen, ein Auto zu bauen, dass verlockend genug ist, um die Kunden zu überzeugen, verspricht Fisker.

"Es geht nicht mehr nur um den Benzinpreis oder um Politiker, die die Menschen in kleine, hässliche Autos zwingen", so Henrik Fisker, CEO von Fisker Automotive. Sämtliche Premium-Automarken würden in den kommenden Jahren entsprechende Fahrzeuge vorstellen, erwartet Fisker. Dennoch könne die Politik durch geeignete Maßnahmen wie Schadstoffbegrenzungen helfen, den Markt für Elektroautos vorzubereiten. Europa sei den USA hier bereits ein Stück voraus, nun gelte es, an den Trend anzuschließen.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
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