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Do, 09.07.2009 13:45
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pte20090709035 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation

Krach im App Store: Apple knausert mit Vergütung

Computerkonzern bleibt Drittentwicklern Zahlungen schuldig
Apple vergrault Drittentwickler mit Zahlungsausfällen (Foto: apple.com)
Apple vergrault Drittentwickler mit Zahlungsausfällen (Foto: apple.com)

Cuppertino (pte035/09.07.2009/13:45) - Externe Programmierer des Apple App Store fühlen dem Computerriesen auf den Zahn. In den vergangenen Monaten hat sich der Konzern ihren Zorn zugezogen, indem er Forderungen aus Gewinnbeteiligungen schuldig blieb. Einer wachsenden Gruppe von Drittentwicklern zufolge knausert Apple bei der Ausschüttung. Die Zahlungen stehen den Programmierern eigentlich zu, sobald von ihnen entwickelte Software-Applikationen für das iPhone über den App Store verkauft werden. Apple wollte auf Anfrage von pressetext nicht Stellung nehmen.

Eigenen Angaben zufolge fühlen sich die externen App-Store-Programmierer "betrogen und ausgenutzt". Schließlich hätten sie dem Hightech-Konzern erst kürzlich dazu verholfen, die Milliardengrenze an verkauften Applikationen zu knacken. In Foren und Internet-Chats häufen sich mittlerweile die Beschwerden von betroffenen Drittentwicklern, die über "extrem späte" Zahlungen berichten. Anfragen blieben seitens des Herstellers unbeantwortet. In den USA hat Apple mittlerweile eingelenkt und angekündigt, die auf ihre Anteile wartenden Entwickler "innerhalb von 45 Tagen zu vergüten". Seitens der Programmierer-Community wird dies jedoch als "bloßes Gerede" abgetan. Darüber hinaus hat der Konzern Gespräche mit den Betroffenen angeboten.

Die ersten Zahlungsausfälle fanden just zu dem Zeitpunkt statt, als Apple-Boss Steve Jobs dem Betrieb krankheitsbedingt für einige Wochen fern bleiben musste. Einer der betroffenen Programmierer beschwert sich sogar über ausstehende Zahlungen von mehr als 10.000 Dollar seit Februar, berichtet die New York Post. Er wolle jedoch anonym bleiben, andernfalls befürchte er eine mögliche Sperre durch Apple. Den Drittentwicklern steht für Beschwerden offenbar nur eine E-Mail-Adresse zur Verfügung. Auf Anfragen seien sie teilweise auf kommende Zahlungsperioden vertröstet worden. Besonders Software-Verkäufe außerhalb der USA würden in den Abrechnungen jedoch häufig über mehrere Zyklen hinweg übergangen. Apple sitzt in dem Konflikt angesichts seiner Marktmacht auf dem längeren Ast. So dürften die Geschäfte mit dem App Store trotz der Zahlungsausfälle doch zu lukrativ sein. An eine Trennung von Apple denken die Programmierer nicht.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Manuel Haglmüller
Tel.: +43-1-811-40-315
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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