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Do, 22.01.2009 13:50
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pte20090122028 Medien/Kommunikation, Medizin/Wellness

Online-Babyforen schließen Väter aus

Studie bestätigt soziale und gesundheitliche Vorteile für Mütter
Internetforen nehmen Müttern die Angst (Foto: Azucena Rios)
Internetforen nehmen Müttern die Angst (Foto: Azucena Rios)

Osnabrück (pte028/22.01.2009/13:50) - Online-Foren fördern den Austausch von Müttern und wirken ihrer gesellschaftlichen Isolation rund um die Geburt entgegen. Zugleich drängen sie jedoch auch die Erzieherrolle des Vaters zurück. Das besagt eine im Journal of Advanced Nursing veröffentlichte Studie der University of British Columbia http://www.ubc.ca und der University of Victoria http://www.uvic.ca . Sie analysiert die Online-Kommunikation von 40 kanadischen Frauen, die innerhalb eines Jahres ein Kind bekamen und ein eigenes Online-Forum gründeten. Die Studie belegte zahlreiche positive Effekte für die Mütter. Väter waren in dem von einer Hebamme moderierten Forum nicht vertreten und waren auch nicht in die über das Forum vereinbarten Treffen eingebunden.

"Schon in der Schwangerschaft sind Foren für viele Frauen eine wichtige Anlaufstelle", betont Hanna Ojus, Hebamme und Moderatorin eines Elternforums http://www.babyundgesundheit.de , im pressetext-Interview. Viele Frauen seien mit ärztlichen Diagnosen allein gelassen, die sie beängstigen. "Viele suchen dann über die Suchmaschinen-Eingabe im Internet nach Rat. Hebammen können hier Antwort geben", so Ojus. Foren erleichterten den Kontakt zwischen ratsuchenden Müttern und Hebammen sehr durch Aufklärung und psychosoziale Unterstützung, die andernfalls ausbleiben würde. Mütter würden oft erst durch den Besuch im Online-Forum dazu motiviert, eine Beratungsstelle oder eine Hebammenpraxis aufzusuchen, wo mehr persönlicher Kontakt geboten werden kann. Finanziell zahlt sich diese Moderatortätigkeit jedoch nicht aus. "Die meisten Hebammen, die ihr Expertenwissen im Internet weitergeben, tun das ehrenamtlich", bemerkt Ojus.

Neben vielen Vorteilen des Forums deckt die Studie auch unerwünschte Nebenwirkungen der Kommunikation über Foren auf. "Mehre Mütter berichteten von Kommentaren ihrer Partner über das hohe Zeitausmaß, das sie am Computer verbrachten. Zudem schlossen die im Forum organisierten Treffen die Väter in der Regel aus", bestätigt Studienautorin Wendy Hall. Das beeinträchtige die Rolle der Väter in der Erziehung. Ojus bestätigt, dass Väter auch im von ihr betreuten Forum weniger als ein Zehntel der Teilnehmer ausmachen. "Es wäre gut, wenn mehr Väter in den Foren aktiv wären. Sie sehen Dinge von einer ganz anderen Seite, stellen gute Fragen und hinterfragen auch mehr", so die Osnabrücker Hebamme.

Kurstipps, Personenempfehlungen, die Organisation von Treffen sowie der Handel mit gebrauchten Kinderartikeln bezeichnet die Studie als Hauptzweck der Foren. Gleichzeitig suchten viele Mütter im Forum gegenseitige Unterstützung und gaben diese weiter, rund um Praxisthemen wie Stillen, Kinderbetreuung und Zahnung wie auch die Gefühlslage der Teilnehmerinnen betreffend. Viele hätten dabei entdeckt, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine seien, so die Studienautoren. "Sie profitierten eindeutig von der Hilfe und Freundschaft, die sie von den anderen Forums-Müttern erfuhren."

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Johannes Pernsteiner
Tel.: +43-1-81140-316
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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