Leben

HIGHTECH

16.11.2018 - 13:30 | pressetext.redaktion
16.11.2018 - 06:15 | pressetext.redaktion
15.11.2018 - 10:30 | pressetext.redaktion

BUSINESS

16.11.2018 - 13:15 | Vogel Communications Group GmbH & Co. KG
16.11.2018 - 10:30 | pressetext.redaktion
16.11.2018 - 06:05 | pressetext.redaktion

MEDIEN

16.11.2018 - 16:15 | Bolch & Wiltner OG
16.11.2018 - 12:30 | pressetext.redaktion
16.11.2018 - 10:00 | Prof. Topsy Küppers

LEBEN

16.11.2018 - 14:00 | Reiteralm Bergbahnen GmbH & Co.KG
16.11.2018 - 12:00 | Tourist, Kongress und Saalbau GmbH
16.11.2018 - 11:35 | Hennrich.PR
pte20080207013 Medizin/Wellness

Übergewicht bei Kindern zum Großteil genetisch bedingt

Umwelt spielt weniger entscheidende Rolle

London (pte013/07.02.2008/10:00) - Übergewicht bei Kindern ist eher auf die Gene zurückzuführen als auf den Lebensstil. Wissenschaftler des University College London http://www.ucl.ac.uk untersuchten mehr als 5.000 Paare eineiiger und nicht eineiiger Zwillinge. Es zeigte sich, dass die Unterschiede im BMI und dem Bauchumfang zu 77 Prozent genetisch bedingt waren. Übergewichtige Kinder neigen dazu, als Erwachsene übergewichtig oder fettleibig zu werden. Damit steigt das Risiko für bestimmte Krebsarten, Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes im späteren Leben. Details der Studie wurden im American Journal of Clinical Nutrition http://www.ajcn.org veröffentlicht.

Obwohl bereits einige Gene im Verdacht stehen beim Entstehen von Fettsucht eine Rolle zu spielen, hält die Debatte darüber an, in welchem Ausmaß Fettleibigkeit genetisch bedingt ist. Die aktuelle Studie versucht darauf eine Antwort zu geben. Gerade Studien mit Zwillingen ermöglichen genauere Tests darüber, wie sehr Gene und Umwelt unsere Entwicklung beeinflussen. Eineiige Zwillinge verfügen über genau die gleichen Gene, zweieiige sind wie Bruder und Schwester genetisch verschieden. Da sie aber zugleich geboren wurden und im gleichen Haushalt aufgewachsen sind, kann davon ausgegangen werden, dass auch ihre Ernährung ähnlich war. Damit können Gewichtsunterschiede festgestellt und berechnet werden, welcher Anteil des Unterschiedes auf die Umwelt und wie viel davon auf die Gene zurückzuführen ist. Einzelne entscheidende Gene werden bei diesem Verfahren nicht identifiziert.

Bei der aktuellen Studie zeigte sich, dass die Auswirkungen einer nicht optimalen Umgebung weit weniger deutlich waren als die Auswirkungen des genetischen Aufbaus. Die leitende Wissenschaftlerin Jane Wardle betonte, dass es falsch sei, den Eltern die ganze Schuld für die übermäßige Gewichtszunahme eines Kindes zu geben. Vielmehr sei sie auf die genetische Prädisposition zurückzuführen. "Diese Ergebnisse bedeuten nicht, dass ein genetisch gefährdetes Kind unweigerlich übergewichtig wird, nur dass eine größere Prädisposition besteht." Tam Fry von der Child Growth Foundation http://www.childgrowthfoundation.org betonte hingegen laut BBC, wie wichtig es sei, dass die Eltern auf einen gesunden Lebensstil achteten. "Der Gen-Pool hat sich in den letzten 30 Jahren nicht so dramatisch verändert, dennoch ist die Fettsucht überproportional angestiegen."

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail: monschein@pressetext.com
Website:
|
|
98.234 Abonnenten
|
167.460 Meldungen
|
66.232 Pressefotos
Top