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Do, 31.01.2008 11:00
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pts20080131021 Medizin/Wellness, Politik/Recht
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Krebspatienten fordern Rauchverbot in Gaststätten

Weltkrebstag am 4. Feber 2008
Krebspatienten für Krebspatienten
Krebspatienten für Krebspatienten
[ Fotos/PDFs ]

Wien (pts021/31.01.2008/11:00) - Der Verein Krebspatienten für Krebspatienten, mit dem 1. Österreichischen Krebsforum ( http://www.krebsforum.at ), fordert seit Mitte vorigen Jahres ein Rauchverbot in Gaststätten per 1.1.08.

Bekanntlich schaffte es die Gesundheitsministerin nicht, sich gegen die Tabaklobby durchzusetzen. Ein Großteil befragter Wirte wäre längst dafür; die Bevölkerung sowieso.

"Ich habe Blasenkrebs, habe nie geraucht, musste aber von Berufs wegen sehr viel passiv mitrauchen", sagt der Leiter der Selbsthilfegruppe Blasenkrebs. Eigentlich müsste er eine Berufsrente erhalten, auf Kosten der Allgemeinheit. Ob ein Dienstgeber wegen vorsätzlicher Gefährdung des Arbeitsplatzes (extremes Raucherlokal) belangt werden kann, Dienstnehmerschutzverordnung, wäre zu prüfen. Das alles würde dem Staat, uns, teuer zu stehen kommen.

Dass Rauchen Blasenkrebs, Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, COPD (Lungenschwäche), Herz- und Kreislauferkrankungen, Asthma etc. bewirkt, ist bekannt.

Dietmar Erlacher, Obmann des Vereins Krebspatienten für Krebspatienten, sagt: "Beim Abendessen will ich mich nicht dem 'vorsätzlichen Totschlag' durch Passivrauchen aussetzen. Es geht kein Miteinander mit Rauchern. Es gibt nur eines: Rauchfreie Gaststätten!" Krebspatienten haben Angst vor einem Rezidiv oder einem Zweittumor. Berechtigt, wie die Statistik zeigt. "Wir Krebspatienten haben eine geschwächte Immunabwehr. Wir wollen in der Gaststätte, mit unseren Kindern, nicht zu Passivrauchern werden. Wir haben doch ein Recht auf saubere Luft, ohne Rauch, reines Wasser, unverdorbene Lebensmittel, gerade in der Gastronomie!"

Krebspatienten gibt es leider auch bei uns viele. Jeder vierte Mensch erkrankt in seinem Leben an Krebs. Das sind 37.000 Neuerkrankungen, sowie 18.000 Tote, und das im Jahr, alleine in Österreich. 38 Tote gibt es durch Rauchen, leider auch 3 Tote - pro Tag - wegen dem Passivrauchen.

Eigentlich gehören die Zigaretten bzw. der Tabak verboten! Der Staat verdient zwar an den Rauchern, gibt aber den Schandlohn nicht den maroden Krankenkassen. Nichtraucher wurden erst jetzt wieder durch Beitragserhöhungen zur Kostendeckung herangezogen!

Geschäftseinbußen lässt der Wirtschaftskammerfunktionär Erlacher nicht gelten. Nichtraucher werden vermehrt in die Gaststätten kommen; zudem ist das meist die zahlungskräftigere Klientel.

Priorität hat die Gesundheit zu sein, Frau Gesundheitsministerin, Herr Wirtschaftsminister, Herr Arbeiter- und Wirtschaftskammerpräsident. Das alleine hat zu zählen, nicht der Wille der Raucher oder der Tabaklobby.

Viel abgewinnen können die Selbsthilfegruppenleiter der hunderttausenden Krebspatienten dem Vorschlag unserer Gesundheitsministerin: "Raucher beim Abgewöhnen zu unterstützen." Schließlich werden sogar Drogensüchtige, meist ohne Rezeptgebühr, auf Krankenschein mit der Ersatzdroge versorgt.

Am Weltkrebstag 4. Feber 2008 wird international gefordert, Kinder vor dem Passivrauchen zu schützen! WHO: "Passivrauchen bedroht die Gesundheit von Millionen Kindern!" Wie soll das gehen, wenn in Österreich noch nicht einmal die Erwachsenen Schutz vor den Rauchern bekommen?

Treffen:
Nehmen Sie bitte Kontakt auf, wenn Sie oder ein Angehöriger Hilfe braucht, oder Hilfe geben kann. Die Selbsthilfegruppen Krebspatienten treffen sich jeden ersten Donnerstag im Monat um 18 Uhr im Restaurant Heine, Heinestr. 39, 1020 Wien; U1 Praterstern, Ausgang Heinestraße.

Nächstes Treffen für Informationsaustausch und Vortrag am Donnerstag 7.2.08.

Hinweis:
Unser 1. Krebsforum Österreich http://www.krebsforum.at hat nach erst 8 Monaten bereits über 60.000 Aufrufe im Monat. Bitte informieren Sie sich - unterstützen Sie uns.

Anlagen:
Rauchen ist "Selbstmord"
Passiv-Rauchen ist "vorsätzlicher Totschlag"
http://img.pte.at/files/binary/2809.pdf
Blasenkrebs berufsbedingt
http://img.pte.at/files/binary/2810.pdf

Krebspatienten für Krebspatienten
Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen Österreich (KfK)
Vereinssitz 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
Tel. 01-577-2395, Mobil 0650-577-2395
kontakt@krebspatient.at , http://www.krebsforum.at

(Ende)

Aussender: Krebspatienten für Krebspatienten
Ansprechpartner: Dietmar Erlacher
Tel.: 01/577-2395, 0650-577-2395
E-Mail:
Krebspatienten für Krebspatienten
   
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