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Di, 17.07.2007 09:00
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pts20070717006 Medizin/Wellness, Produkte/Innovationen
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Schnuller - das "Genussmittel" für die Kleinen

Neue Schnullergeneration soll Zahn- und Kieferfehlstellungen reduzieren
Details zum Schnuller
Details zum Schnuller
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Kufstein (pts006/17.07.2007/09:00) - Babys lieben ihn, Kieferspezialisten nicht unbedingt: den Schnuller. Wenn Babys einen nicht kiefergerechten Schnuller bekommen und diesen dazu noch häufig und jahrelang verwenden, sind Zahn- und Kieferfehlstellungen vorprogrammiert. Vor allem ist es der Kreuzbiss, aber auch der offene Biss und der Rückbiss können vom Schnuller gefördert werden. Der Kufsteiner Kieferorthopäde Herbert Pick http://www.pickmed.com arbeitet seit Jahrzehnten an einer Lösung für das Problem. Nach 15 Jahren Forschungsarbeit bringt er jetzt einen neuen Schnuller auf den Markt, der genau diese Zahn- und Kieferfehlstellungen massiv reduzieren soll. Dr. Pick: "Ein Schnuller soll wie ein Genussmittel eingesetzt werden - also ein Produkt mit hoher Qualität wählen und in Maßen genießen".

Auslöser, sich mit den Schnullern intensiver zu beschäftigen, war für Dr. Pick ein persönliches Erlebnis. Im Jahr 1988 kam sein Sohn zur Welt, dieser war ein sehr intensives Schnullerkind und entwickelte einen Kreuzbiss. "Ich erkannte das Problem schon, als er noch nicht einmal zwei Jahre alt war. Ich konnte die Entwicklung zwar feststellen und beobachten aber nicht wirklich behandeln. Die Behandlung ist erst ab drei bis fünf Jahren möglich", so der Kieferorthopäde zum auslösenden Moment für die Schnullerfindung. Und weiter: "Das ist generell ein Problem beim Kreuzbiss, dass man nur sehr wenig verbessern kann. Zwar lassen sich die Zähne ausrichten, aber der Schaden am Kiefer ist ein bleibender. Viele bekommen dadurch sogar ein schiefes Gesicht."

Wie Univ.-Prof. DDr. Dieter Müßig aufzeigte, entwickeln 60 - 70 % aller Schnullerkinder Kieferfehlstellungen. Gestillte Kinder ohne Schnullerersatz wie Finger oder Daumenlutschen haben laut Studien max. zu 10 Prozent Zahn- und Kieferfehlstellungen. "Dies ist für mich eine schockierende Information. Doch irgendwie hat sich niemand für das Thema stark gemacht und laut und deutlich "Feuer" gerufen. Beobachtungen und Befragungen in meiner Praxis bestätigten, dass bei 100 Kreuzbiss-Kindern nur ein einziges kein Schnullerkind war."

Studien und Zahlen belegen inzwischen, dass die Zunge bei der korrekten Entwicklung der Kieferbreite eine bedeutende Rolle spielt. Durch die Verwendung eines Schnullers wird die Zungenfunktion nicht entsprechend ausgeübt, weil die Zunge nicht mehr an die Kieferseiten kommt. Bewiesen ist auf jeden Fall, dass die jetzt auf dem Markt befindlichen Schnuller Zahn- und Kieferschäden hervorrufen - und das, obwohl jeder Erzeuger behaupten darf, dass sein Produkt kiefergerecht ist.

Die Wortschöpfung "kiefergerechter" Schnuller wurde ursprünglich von einer Firma für die zur Spitze abgeschrägten Sauger verwendet. Man erklärte diese Abschrägung als eine Nachbildung der Brustwarze in Stillfunktion. Der Verkaufserfolg gab diesem Unternehmen Recht. Die meisten anderen Schnuller-Unternehmen zogen nach - plötzlich bezeichneten auch diese ihre Schnuller als kiefergerecht, orthodontisch, anatomisch oder naturnahe.

Bei Zulassung: keine Prüfung, ob der Schnuller kiefergerecht ist

Für die Zulassung eines Schnullers ist ein ca. 150 Seiten umfassender TÜV-Bericht auszufüllen, dabei wird u. a. abgefragt, aus welchem Material der Schnuller hergestellt wird, ob er keine schädlichen Zusatzstoffe beinhaltet, ob der Schnuller nicht abgebissen und Teile verschluckt werden können, ob es andere Gefahren wie hängen bleiben bei Schnullerbändern gibt und vieles mehr.
Der Prüfbericht zur Schnullerzulassung beinhaltet jedoch keine einzige Frage zum Thema " Auswirkung des Schnullers auf die Zahn- und Kieferfehlentwicklungen", so Dr. Pick. "Es gibt sogar Schnuller am Markt die ich als Körperverletzungsschnuller bezeichnen möchte. Dies sind solche, die einen sehr dicken Schaft besitzen. Diese Schnuller führen zum so genannten "offenen Biss", da sich das Kiefer darauf einstellt, dass kein Zusammenbeissen der oberen und unteren Vorderzähne möglich ist.

"Die Zunge spielt bei der Entwicklung des Kiefers eine ganz entscheidende Rolle. Wenn die Kinder allerdings einen Schnuller im Mund haben, drückt der Schnuller auf das Gaumendach und das viele Stunden lang. Bei den herkömmlichen Schnullern wird die Kieferseite nicht berührt. Dadurch entwickelt sich das Gaumendach etwas nach oben und der Oberkiefer wird schmäler als der Unterkiefer. Dadurch entwickelt sich der Kreuzbiss", erklärt Pick. Sein Schnuller ist so geformt, dass er nicht das Gaumendach berührt, aber die so genannte Zahnleiste. Dies führt dann zur erforderlichen Verbreiterung des Oberkiefers.

David gegen Goliath - vorerst Vertrieb per Internet

Nun setzt der Kieferorthopäde auf die Selbstvermarktung seines Schnullers. Produziert wird der Schnuller in der Schweiz. "Sonst ist es aber durch und durch ein Kufsteiner Produkt. Es wurde in Kufstein entwickelt - und von der Dose übers Marketing bis hin zum Internetauftritt wird alles von heimischen Firmen erzeugt und durchgeführt", ist Dr. Pick stolz. Die ersten Verkaufsschnitte sind eingeleitet: Derzeit hat man Infomaterial in ganz Österreich in die Mutter-Kind-Box gegeben, auch kann der pickmed-Schnuller bereits über das Internet (www.pickmed.com) erworben werden. Mit 19 Euro für ein Stück und 24 für zwei Stück ist unser Schnuller deutlich teurer als die riesigen Konkurrenten. Es bedarf aber einer Beratung, damit man weiß, warum er mehr kostet.

Und als schwergewichtiges Argument für seinen Schnuller legt Dr. Pick die Behandlungskosten bei Zahnärzten in die Waagschale: Eine Kreuzbissbehandlung dauert meist ein bis zwei Jahre (bei guter Mitarbeit des Patienten), die Kosten dafür liegen bei Eur 740,-- pro Jahr. Ein Teil wird von den Krankenkassen getragen, es bleiben aber im Schnitt Eur 800,-- für die Eltern, sowie 15 - 20 Zahnarztbesuche für das Kind.

Fixe Spangen braucht es bei gröberen Verformungen, die Behandlung eines offenen Bisses geht nur mit fixer Zahnspange. Diese Behandlung dauert ca. drei Jahre, die Kosten liegen bei Eur 4.500,--, wobei die Kassa ca. 300,-- pro Jahr dazuzahlt. Weiters drei Jahre lang alle 4 - 6 Wochen ein Zahnarzttermin.

Über eines sind sich Experten inzwischen einig: Querovale symmetrische Schnuller fügen dem Kiefer im Wachstum weniger Schaden zu. Doch auch hier gilt - Schnuller nicht regelmäßig mehrere Stunden am Tag verwenden und ihn rechtzeitig wieder abgewöhnen.

Schnuller nur kontrolliert verwenden:

Geben Sie ihrem Kind den Schnuller nur dann, wenn Sie sicher sind, dass es auch wirklich den Schnuller will. Vielleicht soll ein anderes Bedürfnis gestillt werden.

Der Schnuller sollte eher selten und möglichst kurz gegeben werden, das Saugbedürfnis ist häufig schon nach wenigen Minuten gestillt.
Nehmen Sie den Schnuller nach dem Einschlafen aus dem Mund Ihres Kindes. Viele Kinder spucken den Schnuller von selbst nach ca. 20 Minuten Tiefschlaf aus.
Sprechen sollte Ihr Kind besser ohne Schnuller.

Liegen in der Wohnung mehrere Schnuller griffbereit herum, so wird das Kind dazu verführt, den Schnuller öfter zu verwenden, als es vielleicht notwendig ist. Ein Schnuller sollte ausreichend sein. Manche Kinder tragen mehrere Schnuller mit sich herum.

Den richtigen Schnuller wählen:

Vergessen Sie alle Werbeversprechen wie kiefergerecht, anatomisch oder orthodontisch - diese Aussagen darf jeder verwenden und sie werden von keiner unabhängigen Stelle geprüft.

Die meisten Schnullerhersteller versuchten, die Brustwarze nachzuahmen, im Glauben, dies sei naturnah. Doch es ist vorwiegend die Zunge, die prägend ist für die gesunde Entwicklung von Kiefer und Zähne - nicht die Brustwarze.
In meiner Praxis habe ich von 100 Zahnspangen-Kindern den Schnullergebrauch erhoben - 99 davon verwendeten Schnuller mit "Brustwarzen-Nachbildung".
Merken Sie sich einige Hauptmerkmale, die ein qualitativ hochwertiger Schnuller haben muss: Schmaler Schaft, damit kein offener Biss entsteht, bei dem Unter- und Oberkiefer nicht schließen.

Die Größe des Schnullers soll nicht nach Alter, sondern nach Gewicht eines Kindes angegeben sein. Der Schnuller soll aus einem Stück sein, dadurch ist keine Bakterienansammlung an den Verbindungsstellen möglich. Außerdem ist für die Aufbewahrung des Schnullers, wenn man unterwegs ist, ein sauberer Behälter von Vorteil.

Bildmaterial und Infos zur Pressekonferenz vom 16.Juli im Café Landtmann in Wien unter http://fotodienst.at/browse.mc?album_id=1356

(Ende)

Aussender: pickMED
Ansprechpartner: Dr. med. univ. et dent. Herbert Pick
Tel.: +43 / (0)664 / 40 85 135
E-Mail:
pickMED
   
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