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Do, 29.03.2007 13:49
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pte20070329032 Forschung/Technologie, Produkte/Innovationen

Intelligente Sonnenbrille lässt sich dimmen

Elektrochromes Polymer verändert Oberflächenfarbe stufenweise
Sonnenbrillen-Prototyp präsentiert (Foto: chemistry.org)
Sonnenbrillen-Prototyp präsentiert (Foto: chemistry.org)

Seattle (pte032/29.03.2007/13:49) - US-amerikanische Chemiker haben einen Sonnenbrillen-Prototypen entwickelt, der sich auf Knopfdruck dimmen lässt. Neben verschiedenen Helligkeitsstufen können auch die Farben der Brillengläser verändert werden. Um den Effekt zu erzielen, setzen die Wissenschaftler auf elektrochromes Polymer, das über das Verändern der elektrischen Spannung seine Oberfläche verändert. Bedient wird die Brille über einen winzigen Knopf am Bügel. "Die Forschung im Bereich der elektrochromen Polymere existiert zwar seit Jahren, nur wurde sie bisher kaum für die Verbesserung von Brillengläsern eingesetzt", so Chunye Xu, Wissenschaftler an der University of Washington in Seattle.

Den Entwicklern zufolge lassen sich die farblichen Veränderungen innerhalb weniger Sekunden bewerkstelligen bzw. wieder zurücknehmen. Auch genüge ein elektronischer Impuls, um den eingestellten Zustand gut einen Monat lang zu gewährleisten. Eine herkömmliche Knopfzelle als Batteriequelle reiche zudem für etwa 1.000 Farbwechsel, meint Xu. In Testversuchen war der Prototyp in der Lage, von transparent auf blautönig zu schalten - mit einer Reihe von Abstufungen dazwischen. Auch die Entwicklung eines Materials mit mehrfarbigen Möglichkeiten sei bereits im Gange, wenngleich ein Prototyp dafür noch ausstehe, so der Wissenschaftler.

Besonders Mode- und Hightech-bewusste Sonnenanbeter werden auf die technologische Neuerung allerdings noch ein bis zwei Jahre warten müssen, schätzen die Projektentwickler. Dafür sollen sich die Produktionskosten schließlich kaum von der Herstellung herkömmlicher Brillen unterscheiden. So sei das Material sehr flexibel verarbeitbar und könne auch mit einer UV-Schutzschicht kombiniert werden. Da die Brille nur beim Wechsel der Tönung Batterie verbraucht, sollte auch der Energiebedarf kein wirkliches Problem sein, sind sich die US-Forscher einig.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Martin Stepanek
Tel.: +43-1-81140-308
E-Mail:
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