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pte20060726003 Computer/Telekommunikation, Kultur/Lifestyle

Großbritannien macht gegen Cyber-Mobbing mobil

Jeder fünfte Schüler von elektronischem Bullying betroffen


Elektronisches Mobbing nimmt zu
Elektronisches Mobbing nimmt zu

London (pte003/26.07.2006/06:15) - Die britische Regierung hat gestern, Dienstag, neue Richtlinien http://www.dfes.gov.uk/bullying für Schulen und Eltern veröffentlicht, deren Schützlinge zunehmend vom Problem des sogenannten Cyberbullyings betroffen sind. Unter Cyberbullying versteht man Belästigungen, die über den elektronischen Weg wie SMS, Instant Messaging, E-Mail oder in Chaträumen erfolgen. Laut Erhebungen der Anti-Bullying Alliance http://www.ncb.org.uk/aba ist in Großbritannien bereits jeder fünfte Schüler schon einmal Opfer einer Belästigung über Internet oder Mobiltelefon geworden.

"Belästigungen müssen im Cyberspace mit derselben Vehemenz bekämpft und verfolgt werden wie auf dem Pausenhof oder Spielplatz", warnt der britische Unterrichtsminister Jim Knight anlässlich der Richtlinien-Präsentation. Im Gegensatz zu den in der Schule ausgetragenen Konflikten verfolge das Cyberbullying Kinder und Jugendliche über die eigenen elektronischen Geräte aber direkt nach Hause, so Knight. Er rät betroffenen Jugendlichen beleidigende SMS-Nachrichten, E-Mails oder Mobiltelefonanrufe zu ignorieren und mithilfe von Erwachsenen den entsprechenden Service Provider und andere Autoritäten zu informieren. Darüber hinaus sollen Jugendliche vor allem in öffentlichen Chaträumen vorsichtig agieren und niemals persönliche Kontaktinformationen oder Fotos preisgeben, meint der Unterrichtsminister.

"Wie unsere Erfahrungen gezeigt haben, behält rund ein Drittel derer, die von elektronischem Mobbing betroffen sind, die Vorfälle für sich", meint Gill Frances von der Anti-Bullying Allicance. "Wenn wir erfolgreich gegen alle Arten von Mobbing und Belästigung vorgehen wollen, müssen wir das Schweigen junger Menschen und Kinder brechen", ist Frances überzeugt. Bei der Verhinderung und Eindämmung derartiger Cybervorfälle hofft die britische Regierung auch auf die Kooperation von Internet Service Providern und Mobilfunkanbietern. In den kommenden Wochen und Monaten will man sich daher mit diesen über technische Möglichkeiten der Prävention und Verfolgung verständigen.

(Ende)
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