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pte20060531041 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation

Zeitungen bangen um Werbeeinnahmen

Internet läuft Print den Rang ab


London/ Wien (pte041/31.05.2006/14:51) - Das Internet läuft den Printmedien in Sachen Werbeeinnahmen immer mehr den Rang ab. Mit Ende des Jahres wird es in Großbritannien die nationalen Zeitungen bereits überholt haben, so die Prognose von GroupM http://www.groupm.com . Laut Bericht der Media-Agentur werden die Online-Werbeinvestitionen in 2006 13,3 Prozent des britischen Werbemarktes ausmachen, jene der Zeitungen nur 13,2 Prozent. Auch in den USA steigen die Investitionen in Online-Werbung rasant an. Im ersten Quartal des Jahres kletterten sie um 38 Prozent von 2,8 Mrd. im Vorjahr auf 3,9 Mrd. Dollar. "Prinzipiell ist Online der am stärksten ansteigende Bereich und sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft", so Günther Schönauer, Geschäftsführer des Fachverbandes Werbung und Markkommunikation Österreich http://www.fachverbandwerbung.at , gegenüber pressetext.

Besonders die Geschwindigkeit mit der das Segment der Internet-Werbung wächst, hat viele in der Branche überrascht. Vor sechs Jahren noch machte der Onlinebereich nur ein Prozent des britischen Werbemarktes aus. Der rasante Anstieg ist vor allem auf die Verbreitung von Breitbandinternet sowie rückläufige Reichweiten der Zeitungen zurückzuführen. "Zeitungen werden als klassische Einschaltmöglichkeiten ihre Stellung verteidigen können, allerdings müssen sie sich alternative Strategien überlegen und die Werbekampagnen auf eine breitere Basis stellen", sagt Schönauer. In Österreich erwarte man in diesem Jahr insgesamt ein Werbewachstum von nur 4,4 Prozent, im Bereich Internet aber einen Anstieg von 11,6 Prozent.

Die GroupM-Studie sieht die Boulevardzeitungen als größte Verlierer, da ihre Leserschaft zunehmend älter und die Konkurrenz durch Promi-Magazine immer stärker werde. Grundsätzlich seien aber alle nationalen Zeitungen vom Medium Internet bedroht. Auch Datenbank-Plattformen wie Google Base (pte berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060531023 ) machen der Zeitungsindustrie Kopfzerbrechen. Viele in der Branche fürchten, dass Werbetreibende dahin abwandern könnten, wenngleich der Dienst in Großbritannien gerade erst gestartet ist. Neben dem Internet scheinen auch mobile Plattformen an Werbeattraktivität zu gewinnen. Zwar steht dieser Bereich gerade erst am Beginn der Wachstumskurve, doch allein für das laufende Jahr wird auch hier eine Verdoppelung der Werbeinvestitionen erwartet.

(Ende)
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