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pte20060529001 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

Amnesty-Kritik an Unterdrückung im Web

Internet als "neue Front" im Kampf für Menschenrechte


Auf der Website ruft ai zur Unterstützung auf
Auf der Website ruft ai zur Unterstützung auf

London (pte001/29.05.2006/06:05) - Amnesty International http://www.amnesty.de/ hat eine Kampagne gegen Unterdrückung im Internet gestartet. Die Menschenrechtsorganisation prangert Zensur sowie Eingriffe von Staaten und Konzernen in die Freiheit im Internet an. Auf der Website der Kampagne http://irrepressible.info/ wird die Freilassung des chinesischen Journalisten Shi Tao gefordert, der vergangenes Jahr zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde, weil er ein E-Mail an die Betreiber eine Pro-demokratischen Website gesandt hatte.

Bisher hat Amnesty in zahlreichen Einzelaktionen Repressionen im Internet und die Inhaftierung wegen Aktionen im WWW kritisiert, mit Irrepressible.info wurde nun eine übergeordnete Plattform geschaffen. Ziel ist es, die vielen verschiedenen Arten zu zeigen, auf die Menschenrechte und Freiheit im Internet beschränkt werden. "Zum Beispiel werden auf der ganzen Welt Internet-Cafes geschlossen, private PCs werden beschlagnahmt, Chats, Diskussionsforen und Blogs werden überwacht und gesperrt", erklärt eine Amnesty-Sprecherin gegenüber der BBC.

Das Internet sei zu einer neuen Front im Kampf für Menschenrechte geworden, meint die Chefin von Amnesty-UK, Kate Allen. "Das Potenzial, Menschen eine Stimme zu verleihen und zu mobilisieren hat Regierungen und Behörden zu hartem Durchgreifen gedrängt." Auch Internet-Konzerne werden von Amnesty heftig kritisiert. So hat zum Beispiel Yahoo zur Verhaftung des Journalisten Shi Tao beigetragen, in dem Daten zu dem E-Mail-Account freigegeben wurden. Yahoo bezeichnet diese Ereignisse mittlerweile als "bedauerlich".

Amnesty ruft Internet-User auf der Website der Aktion auf, eine Petition zu unterzeichnen. Die Liste soll bei dem Internet Governance Forum der Vereinten Nationen präsentiert werden, das im November 2006 in Athen stattfinden wird. Die Menschenrechtsorganisation plant auch eine E-Mail Aktion, in der Unternehmen aufgerufen werden sollen, ihre Strategie zu überdenken und Menschenrechte in allen Unternehmensbereichen zu respektieren. Über Länder, in denen Repressionen im Netz von offizieller Seite bekannt sind, sollen Berichte geschrieben werden.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Christine Imlinger
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