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pts20051109023 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen

Kabelnetzbetreiber fordern technologieneutralen Rechtsrahmen für Europa

Gemeinschaftsaktion der Kabelverbände Deutschlands und Österreichs


Brüssel (pts023/09.11.2005/13:00) - Die österreichische Interessengemeinschaft von Kabelnetzbetreibern Multimedia Austria, der deutsche Verband Privater Kabelnetzbetreiber (ANGA) und der Deutsche Kabelverband haben im Rahmen eines gemeinsamen Empfangs in Brüssel eine technologieneutrale Wirtschafts- und Medienpolitik sowie eine zügige Änderung des Urheberrechts gefordert.

Zu der Veranstaltung am 8. November hatten die drei Kabelverbände - deren Mitgliedsunternehmen zusammen 28 Millionen Haushalte erreichen - ein Vielzahl von Europaabgeordneten und andere hochrangige Vertreter europäischer Institutionen eingeladen. Schirmherr der Veranstaltung war Dr. Paul Rübig, Mitglied des Europäischen Parlaments.

In seiner Keynote hob der Präsident der Multimedia Austria, Prof. DI Thomas Hintze, die Absicht der Kabelunternehmen hervor, mit hochwertigen "Triple Play"-Angeboten aus TV, Internet und Telefonie einen vollwertigen Infrastrukturwettbewerb gegenüber den Telekomnetzen zu gewährleisten. "Voraussetzung dafür ist allerdings Investitionssicherheit und der Verzicht der Politik auf einseitige Förderungen von anderen Übertragungswegen wie beispielsweise des digitalen terrestrischen Fernsehens DVB-T. Wir brauchen technologieneutrale Marktbedingungen" so Thomas Hintze vor dem Auditorium.

Rüttger Keienburg, Präsident des Deutschen Kabelverbandes, verwies auf die Vorteile der digitalen Übertragung von Fernsehprogrammen und das stetig wachsende Programmangebot in den Kabelnetzen. "Derzeit verweigern uns jedoch die großen privaten Senderfamilien die digitale Einspeisung ihrer Programme. Die deutschen Kabelnetzbetreiber fordern daher ein Parallelverbreitungsrecht. Was analog im Kabel empfangbar ist, darf digital nicht blockiert werden", erläuterte der Präsident der Interessenvertretung der großen regionalen Netzbetreiber in Deutschland.

Dr. Peter Charissé, Geschäftsführer der ANGA Verband Privater Kabelnetzbetreiber, skizzierte den konkreten Änderungsbedarf bei der einschlägigen EU-Richtlinie zum Urheberrecht: Erforderlich ist eine "gesetzliche Lizenz", die die Kabeleinspeisung aller analogen und digitalen Programme gestattet, die über Satellit empfangbar sind. "Jedenfalls müssen die für urheberrechtliche Streitigkeiten zuständigen Schiedsstellen ermächtigt werden, im Wege einstweiliger Anordnungen einen kurzfristigen Beginn der Kabeleinspeisung zu erlauben", ergänzte der Geschäftsführer der ANGA, die 130 Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche vertritt.

Die Multimedia Austria, Interessengemeinschaft österreichischer Multimedianetzbetreiber, ist ein überparteilicher, nicht auf Gewinn gerichteter Verein. Er dient dem Zweck, die Anliegen seiner Mitglieder insbesondere gegenüber Wirtschaft und Politik zu vertreten, das heißt z.B. gegenüber Behörden, Kammern, politischen Organisationen und sonstigen relevanten privaten sowie öffentlich-rechtlichen Einrichtungen. Die Multimedia Austria agiert als gemeinsame Plattform von Unternehmen, die über ihre Netze mindestens einen Multimediadienst (z. B. Kabelfernsehen) sowie zumindest einen Telekommunikationsdienst (z. B. Breitband-Internet oder Sprachtelefonie) anbieten. Gemeinsam wurden bisher 970 Millionen Euro für die Infrastruktur sowie die entsprechenden Facilities investiert.
Die ANGA Verband Privater Kabelnetzbetreiber e.V. vertritt die Interessen von 130 Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche. Über Breitband-kabel-netze beziehen heute über die Hälfte der deutschen Fernsehhaushalte ihre TV-Programme. Ergänzt wird das Angebot zunehmend um interaktive Dienste, insbesondere Breitbandinternet und Voice over IP. Die Netze der in der ANGA zusammengeschlossenen Kabel-netzbetreiber versorgen insgesamt rund 9 Millionen Haushalte. Über seine Tochtergesellschaft, die ANGA Services GmbH, ist der Verband Veranstalter der ANGA Cable, der führenden europäischen Fachmesse für Kabel, Satellit und Multimedia.
Der Deutsche Kabelverband e.V. ist die markt- und medienpolitische Plattform der Kabelnetzbetreiber, die aus den ehemaligen Regionalnetzen der Deutschen Telekom AG hervorgegangen sind. Seine Mitglieder betreiben mit rund 18 Millionen versorgten Haushalten die nach dem Telefonnetz zweitgrößte Medien-Infrastruktur in Deutschland. Seit seiner Gründung im Februar 2003 koordiniert und vertritt der Deutsche Kabelverband die Interessen der Kabelnetzbetreiber gegenüber Politik und Industrie, Programmanbietern, Standardisierungs-gremien und den Verbänden seiner Marktpartner. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der modernen und vielfältigen bundesweiten Medienversorgung und ein leistungsfähiger Medienstandort Deutschland sind das Kernziel des Deutschen Kabelverbands.

Kontakt:
MMA - Multimedia Austria, Interessengemeinschaft österreichischer Multimedianetzbetreiber
Gustav Soucek
Tel +43-1-960 68 2037; Fax +43-1-960 68 2070; E-mail: gustav.soucek@upc.at
www.multimedia-austria.at

ANGA Verband Privater Kabelnetzbetreiber e.V.
Dr. Peter Charissé
Tel.: +49-(0)228-915130; Fax.: +49-228-9151314; E-Mail: pc@anga.de
www.anga.de

Deutscher Kabelverband e.V.
Dr. Ralf Heublein
Tel.: +49 (0)30 2463-2517; Fax: +49 (0)30 2463-9780; E-Mail: ralf.heublein@deutscherkabelverband.de
www.deutscherkabelverband.de

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