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pte20050823035 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen

Videotheken trotzen schlechtem Geschäft

Verluste bei Blockbuster und Movie Gallery


Dallas/Alabama (pte035/23.08.2005/15:59) - Trotz schlechter Prognosen und massiv steigender Konkurrenz in Form von Onlinestores und Tauschbörsen gibt es sie noch: Videotheken. Allerdings kämpfen die großen Ketten wie Blockbuster http://www.blockbuster.com und Movie Gallery http://www.moviegallery.com mit massiven Verlustgeschäften. Im zweiten Quartal 2005 mussten die beiden US-Marktführer Verluste in Millionenhöhe verzeichnen. Blockbuster berichtet ein Minus von 57,2 Dollar bei Einnahmen in Höhe von 1,4 Mrd. Dollar im zweiten Quartal. Das Videoverleihgeschäft in den USA lag im Jahr 2004 je nach Unternehmen zwischen 8 Mrd. und 8,9 Mrd. Dollar Einnahmen. Seit 2001 herrscht für die Videotheken ein kontinuierlicher Abwärtstrend.

Vor allem Online-Konkurrenz wie der Bestellservice Netflix http://www.netflix.com und die oftmals von Kundenseite beklagte, begrenzte Auswahl in den Videotheken tragen zum Verlustgeschäft bei. Hinzu kommen bei den meisten Verleihern hohe Gebühren bei verspäteter Rückgabe der DVDs und Videos. Trotzdem ist das Ausleihen noch immer die am meisten verbreitete Form des Filmkonsums, wie aus einer Studie der Adams Media Research http://www.adamsmediaresearch.com hervorgeht. Im vergangenen Jahr wurden in den USA rund 3,2 Mrd. Verleihabwicklungen verzeichnet. Dagegen wurden nur halb so viele Kinotickets verkauft und 1,1 Mrd. DVD-Käufe registriert. "Die Idee, dass Videotheken auf wundersame Weise verschwinden, ist ein Irrglaube", so Tom Adam, Präsident der Adams Media Research gegenüber der New York Times. Das Verleihgeschäft sei immer noch die populärste Art des Filmeschauens, fügt er hinzu.

Hollywood setzt sich, nicht ganz uneigennützig, weiterhin für den klassischen Verleih von Filmen ein. Die Filmstudios zeigen kein Verlangen danach, die Zeitspanne von 45 Tagen zwischen der Veröffentlichung eines Filmes auf DVD und der Freigabe für Kabelbetreiber aufzuheben. Denn derzeit gehen rund 60 Prozent des Listenpreises einer neuen DVD an die Studios. Um weiter bestehen zu können müssen sich Videotheken jedenfalls neue Geschäftsstrategien überlegen. Blockbuster hat mit dem No-Late-Fee-Programm, das den Kunden erlaubt die Rückgabe bis zu einer Woche gratis zu überziehen, begonnen. Im Jahr 2005 sollen vom Unternehmen zudem 120 Mio. Dollar in Blockbuster Online investiert werden, um gegenüber Netflix konkurrenzfähig zu bleiben.

(Ende)
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