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pte20050818015 Sport/Events, Kultur/Lifestyle

Frauen-Fußball wartet auf Boom-Jahre

Stetiger Aufwärtstrend stimmt Liga-Verantwortliche jedoch positiv

Wien/Hamburg (pte015/18.08.2005/10:09) - Das Interesse für Fußball nimmt unter den Frauen beständig zu. Die Liga-Verantwortlichen in Deutschland und Österreich sehen eine kontinuierlich ansteigende Zunahme in diesem Bereich, von einem Boom wird jedoch noch lange nicht gesprochen. Der Europäische Fußball-Bund (UEFA) http://www.uefa.com freut sich dennoch über diese Entwicklung und verweist auf die Zuschauer-Zahlen bei der EM-Endrunde der Frauen in England im Juni dieses Jahres. Beim Spiel des Gastgebers gegen Finnland waren laut dem Europäischen Fußball-Bund vor Ort 29.092 Fans anwesend, was für den Frauenfußball einen Zuschauer-Rekord bedeutet. Auch abseits der EM und WM ist die Begeisterung für den Sport durchaus vorhanden, aber eben lange nicht so euphorisch wie bei den Groß-Events.

Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) sind derzeit 857.220 weibliche Mitglieder registriert. Im Jahr 2004 haben sich laut Statistik 6.686 Mädchen und Frauen neu in Vereinen angemeldet. Auffällig sei eine deutliche Steigerung bei den Mädchen-Mannschaften unter 16 Jahren. Das wird als Folge des Weltmeisterschafts-Erfolgs der Frauen-Nationalmannschaft im Herbst 2003 gewertet. Insgesamt nehmen zur Zeit 6.866 Frauen- und Mädchenmannschaften am DFB-Spielbetrieb teil.

Der DFB will den positiven Trend in Deutschland durch eine Anfang des Jahres gestartete Initiative fördern. Das Interesse an Mädchenmannschaften sei laut einer Umfrage sehr groß und die Kampagne will die Landesverbände nun ermutigen, verstärkt Frauen-Teams auf die Beine zu stellen. "Vorbildwirkung haben sicherlich die Erfolge der deutschen Nationalmannschaft. Kurz nach nach dem WM-Titel im Jahr 2003 war die Euphorie enorm. Dann ist die Fußball-Begeisterung jedoch wieder zurückgegangen", so Barnhofer gegenüber pressetext. Das Wachstum sei vorhanden, das Potenzial werde jedoch noch nicht zur Gänze genutzt. Positiv zu werten sei auch das Engagement von Katjes als Hauptsponsor der erfolgreichen Damen-Nationalelf, das jetzt bis 2007 verlängert wurde.

In der kleinen Fußball-Nation Österreich sieht die Lage hingegen weitaus schlechter aus. Laut Liga-Vorsitzenden Wolfgang Schauer zählt der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) an die 7.000 weibliche Mitglieder. Offizielle Zahlen will Schauer jedoch keine bekannt geben. "Diese sind ständigen Schwankungen aufgrund zahlreicher Karteileichen unterworfen", erklärt der Liga-Vorstand gegenüber pressetext. Das Interesse, Fußball zu spielen, sei jedoch bei jungen Mädchen durchaus vorhanden. Das Einstiegsalter liege zwischen acht und neun Jahre.

Vor einem halben Jahr wurde die Frauen-Liga unter dem neuen Vorstand Georg Pangl auch aus der Bundesliga ausgegliedert und dem ÖFB unterstellt. Verantwortlich für das geringe Wissen um die Präsenz des Frauenfußballs ist für den Liga-Vorsitzenden hauptsächlich die mangelhafte Medienberichterstattung seitens der Printmedien und des ORF. Im nächsten Jahr, so hofft Bauer, soll jedoch ein Ligasponsor gefunden werde, der auch der österreichischen Frauen-Liga den notwendigen Auftrieb verschafft.

(Ende)
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