VORSCHAU
PRESSETERMINE
Anthropologische Gesellschaft
23.06.2017 00:00
Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie
23.06.2017 00:00
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1
23.06.2017 00:00


IR Nachrichten
23.06.2017 07:30 Zumtobel Group AG
23.06.2017 04:00 Zumtobel Group AG
23.06.2017 02:00 Zumtobel Group AG


WETTER
Graz: wolkig
35°
Innsbruck: Gewitter
31°
Linz: wolkig
26°
Wien: Gewitter
31°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
LEBEN
Do, 18.08.2005 09:15
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20050818008 Medizin/Wellness

Neue Art von Stammzellen im Blut der Nabelschnur entdeckt

CBEs vereinen Eigenschaften embryonaler und adulter Zellen

Kingston (pte008/18.08.2005/09:15) - Bei der Erforschung der Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten mittels Stammzellen aus dem Blut der Nabelschnur dürfte ein entscheidender Durchbruch gelungen sein. Wissenschafter der Kingston University http://www.kingston.ac.uk haben primitive Zellen entdeckt, deren klinisches Potenzial dem der embryonalen Stammzellen entspricht. Die Wissenschafter wenden eine neue Mikrogravitationstechnologie an, um ausreichende Mengen der Stammzellen für die Heilung von Gewebeschäden beim Menschen zu erhalten. Dieses Verfahren wurde ursprünglich von der NASA für die Internationale Raumstation entwickelt. Die neu entdeckten "cord-blood-derived embryonic-like stem cells" (CBEs) sind laut NewScientist nicht so primitiv wie embryonale Stammzellen. Sie scheinen jedoch deutlich wandlungsfähiger als adulte Stammzellen zu sein. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Cell Proliferation http://www.blackwellpublishing.com/journal.asp?ref=0960-7722 veröffentlicht.

Colin McGuckin, der gemeinsam mit Nico Forraz das Wissenschafterteam leitete, erklärte, dass eine einzigartige Gruppe von Zellen gefunden wurde, die die entscheidenden Eigenschaften beider Arten von Stammzellen erstmals in sich vereinten. In Laborexperimenten wurden CBEs erfolgreich dazu gebracht, sich zu Leberzellen zu entwickeln. Zusätzlich wiesen die Forscher nach, dass diese Zellen über den Großteil der Oberflächenmarker verfügen, die als Kennzeichne für embryonale Stammzellen gelten und dass sie die charakteristischen embryoähnlichen Körperchen bilden. Von entscheidender Bedeutung könnte jedoch sein, dass das Blut der Nabelschnur ohne ethische Bedenken gewonnen, gelagert und verarbeitet werden kann. Laut McGuckin gibt es allein in Großbritannien derzeit bereits acht Einrichtungen, die als spezielle Blutbanken arbeiten. Man habe auch bereits nachgewiesen, dass CBEs sich in die drei fundamentalen Zelltypen verwandeln können, aus denen alles erwachsene Gewebe entsteht.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
PRESSETEXT.TV
Social Media
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising