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Mo, 13.06.2005 10:00
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pte20050613008 Auto/Verkehr, Politik/Recht

0,5-Promille-Grenze bei Schweizern gut akzeptiert

Jeder fünfte gibt an, gelegentlich zu viel zu trinken

Lausanne (pte008/13.06.2005/10:00) - 79 Prozent der Schweizer Bevölkerung befürwortet den seit 1. Januar 2005 auf Schweizer Strassen gültigen Alkoholgrenzwert von 0,5 Promille. Rund ein Viertel der befragten Personen mit Führerschein würden sogar Nulltoleranz in Sachen Alkohol am Steuer eintreten.

Dies ist das Resultat einer aktuellen Umfrage bei 1.251 Personen in der Deutsch- und Westschweiz, welche das Marktforschungsinstitut amPuls im Auftrag der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) http://www.sfa-ispa.ch und anderer Auftraggeber durchgeführt hat.

Verkehrsteilnehmer, die seit Anfang Jahr mit mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut in eine Kontrolle geraten, müssen mit einer Haftstrafe oder sogar mit einer Busse rechnen.

Im Vorfeld hatte die Senkung des Grenzwerts von 0,8 auf 0,5 Promille hohe Wellen geworfen. Die Alkoholindustrie und die Gastrobranche fürchteten um ihre Einnahmen, manche Privatpersonen sprachen von einer genussfeindlichen und bevormundenden Regelung.

91 Prozent der befragten Personen mit Führerschein kennen den seit Anfang Jahr gültigen neuen Grenzwert, nur ein Prozent der Befragten war der Ansicht, der Grenzwert liege noch bei 0,8 Promille (Befragungszeitraum: Ende April/Anfang Mai 2005). Die übrigen 8 Prozent nannten einen anderen Wert oder wussten keine Antwort.

Die hohe Akzeptanz mag auch damit zusammenhängen, dass viele Verkehrsteilnehmende die Gesetzesänderung als wenig einschneidend empfanden. 70 Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, sie hätten ihr Verhalten seit der Einführung des tieferen Grenzwertes "überhaupt nicht geändert". Knapp 30 Prozent haben ihr Verhalten laut eigener Aussage an den neuen Grenzwert angepasst.

18 Prozent befolgen die in der Präventionskampagne propagierte Ein-Glas-Regel: Sie sagten, sie würden neuerdings nur noch ein Glas eines alkoholischen Getränks trinken, wenn sie sich noch ans Steuer setzen müssten. Diese Regel ist jedoch heftig umstritten. In Wirtekreisen beklagt man, dass das 0,5-Promille-Pensum in den allermeisten Fällen nach einem Gals noch lange nicht erreicht ist.

Von allen Befragten mit Führerschein gab jede fünfte Person zu, gelegentlich zu viel zu trinken, obschon sie noch fahren sollte.

(Ende)

Aussender: pressetext.schweiz
Ansprechpartner: Christoph Soltmannowski
Tel.: +41-44-2402506
E-Mail:
pressetext.schweiz
   
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