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Mo, 27.12.2004 20:19
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pts20041227007 Politik/Recht
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Gewerbeverein: PISA-Frage: Wenn Deutschland 131.000 Beamte hat, wieviel..?

Das Ergebnis für Österreich kann nur ein PISA-Eleve oder die Regierungverstehen!

Wien (pts007/27.12.2004/20:19) - Bei der PISA-Studie 2003 wurde auch Problemlösungs- oder Plausibilitätswissen hinterfragt. Dabei wurden Fragen etwa rund ums Überbein am Fuß gestellt. Eine wichtigere Frage wäre jedoch nahe liegender: Wenn Deutschland 130.826 Bundesbeamte hat, wieviel beschäftigt dann das zehnmal kleinere Österreich? Vielleicht wäre bei der Qualität unserer PISA-Antworter die faktische Antwort herausgekommen: 160.000!

Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) hat sich mit der Gesamtzahl der öffentlich Bediensteten Österreichs im Sommer 2004 auseinander gesetzt. Dabei gingen wir grob von dem Größenverhältnis Österreich zu Deutschland von 1:10 aus. Österreich hat 750.000 öffentlich-rechtlich Bedienstete in Bund, Ländern und Gemeinden. Deutschland findet mit 4.000.000 das Auslangen. Dies legte den Schluss nahe, dass wir verglichen mit der noch immer komfortablen Beamtenrepublik Deutschland um 350.000 Öffentlich-rechtliche zu viel beschäftigen.

Es kommt aber wohl noch etwas ärger, wenn man nur die Kern-Beamtentruppen beider Länder vergleicht:

+ Österreichs Bundesverwaltung beschäftigt 160.000 Beamte,
+ Deutschland - jenes Land, das laut Grasser an der Herz-Lungenmaschine hängt - lediglich 130.826 (Quelle: Destatis, Stand 30.6.2003)

Wenn man also das zehnmal so große Deutschland mit weniger Beamten verwalten kann als es in Österreich gibt, dann fragt man sich, warum nur der ewig kluge Gewerbeverein auf dieses krasse Missverhältnis draufkommt?

Selbstverständlich ist klar, dass das 1:10 nicht generell argumentiert werden kann. So braucht ein Land - egal wie groß es ist - jeweils annähernd gleich viele Präsidentenchauffeure, egal ob Luxemburg oder Russland. Aber dass sich Österreich eine größere Kerntruppe an Beamten hält als Deutschland kann nur als schlechter Witz angesehen werden.

Der ÖGV fordert die rasche Abschaffung der bestehenden Pragmatisierung. Wir schleppen sonst den Ballast an überdotierten Beamten noch über Jahrzehnte mit. Es ist ja schließlich auch in Deutschland gelungen, die Doppelverwaltung nach der Wiedervereinigung zu schrumpfen. Und auch heute reißt sich kein Beamter einen Haxn (pardon: sein Bein) in Erfüllung seiner Aufgaben aus!

(Ende)

Aussender: Österreichischer Gewerbeverein
Ansprechpartner: Herwig Kainz
Tel.: +43/1/587 36 33
E-Mail:
Österreichischer Gewerbeverein
   
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