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pte20030204050 Umwelt/Energie

Papua Neuguinea verbietet Plastiksäcke

Tübingen: Nachwachsende Rohstoffe als Symposiums-Thema


Port Moresby/Gülzow (pte050/04.02.2003/17:36) - Noch in diesem Monat wird im Hochland von Papua Neuguinea der Einsatz von Plastiksäcken gesetzlich verboten werden. Die Gründe dafür liegen in der zunehmenden Verschmutzung durch weggeworfene Plastiktüten und anderen Kunststoffmüll, berichtet der Pacific Islands Report http://pidp.eastwestcenter.org . In dem Entwicklungsland sorgen die Abfälle für unlösbare Umweltprobleme, berichtet der Report. Die Plastiksäcke sollen durch Papiersäcke ersetzt werden.

Was in dem Entwicklungsland als Zielsetzung zum Umweltschutz für Schlagzeilen sorgt, beschäftigt in Europa Chemiker und die Industrie gleichermaßen: Die deutsche Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) http://www.fnr.de in Gützlow hat erst vor kurzem in einer neu erschienenen Broschüre über die Vorteile umweltfreundlicher Verpackungen berichtet, die den traditionellen Plastiksack ersetzen sollen. "Bioplastik zählt wohl zu den interessantesten Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen. Denn das im einfachsten Fall aus Stärke, Zucker oder Zellulose hergestellte Material ist nicht nur vielfältig einsetzbar, sondern besticht auch durch besondere ökologische Qualitäten", so Co-Autorin Barbara Wenig von der FNR. "Egal ob Kompostierung oder energetische Nachnutzung, die umweltfreundliche Entsorgung ist garantiert", so die Expertin. Die Broschüre biete einen fundierten Überblick über die biologisch abbaubaren Werkstoffe (BAW) und ihre besonderen Qualitäten.

Vom 26. bis 27. März 2003 findet in Tübingen das Symposium "Nachwachsende Rohstoffe für die Chemie" statt. Bereits zum achten Mal sind Vertreter aus Forschung und Industrie eingeladen, die neuesten Trends der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu diskutieren. Neben dem aktuellen Stand der Forschung sind verstärkt auch die Perspektiven der "Rohstoffe vom Acker" ein Thema. Veranstalter sind das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL), der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sowie die FNR.

Natürlich bleibt es zu hoffen, dass das technische Wissen über die Herstellung nachwachsender Rohstoffe und die Anwendung umweltfreundlicher Technologien auch in Entwicklungsländern Fuß fasst. Gerade diese Staaten kämpfen mit wachsenden Müllbergen aus Plastikabfällen, die zusätzlich die Gefahr von Krankheiten in sich bergen. In Papua Neuguinea macht sich das Coastal Cleanup Committee für die Durchsetzung des Plastiksackerl-Verbots stark. Bereits im vergangenen Jahr wollte die Umweltorganisation das Verbot durchsetzen. Mount Hagen, eine der schönsten Regionen Neuguineas, soll in den kommenden Monaten vom Plastikmüll befreit werden. Umfassende Reinigungsarbeiten sollen auch in der gleichnamigen Provinzhauptstadt für Sauberkeit sorgen, berichtet Pious Pim, City Manager von Mount Hagen.

(Ende)
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