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pte20100630036 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Wirtschaft

Nach Panne Schrecksekunden an der Wall Street

Citigroup-Aktien verlieren 17 Prozent - SEC-Sicherheitssystem wirkt


Wall Street nach EDV-Panne in heller Aufregung (Foto: F. Fügemann)
Wall Street nach EDV-Panne in heller Aufregung (Foto: F. Fügemann)

New York/Mannheim (pte036/30.06.2010/16:15) - Nach panikartigen Verkäufen durch automatisierte Handelssysteme sind Aktien der Citigroup am Vorabend um bis zu 17 Prozent abgestürzt. Die Ursache war eine Technikpanne im EDV-System. Der jüngste Vorfall bleibt für die Wall Street und den Finanzdienstleiser jedoch ohne große Folgen. Der weitere Kursverfall konnte nur durch eine "Notbremse" verhindert werden. Diese hatte die US-Börsenaufsicht SEC nach dem Fall des Dow Jones Anfang Mai installiert.

Gefahr durch "Algo-Trading"

Dass Schlimmeres in Bezug auf das Marktgeschehen abgewendet werden konnte, ist auch auf die Forderungen von Fachleuten zurückzuführen. So hatte pressetext bereits Ende April vor den Risiken und Gefahren durch den unregulierten Einsatz des sogenannten "Algo-Tradings" gewarnt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100424001/). Im Fall der Citigroup wurde sofort reagiert und die Aktien für fünf Minuten vom gesamten Handel ausgesetzt.

"Das Problem des Algo-Tradings ist, dass in kurzer Zeit enorme Handelsvolumen umgesetzt werden. Da viele dieser vordefinierten Programme auf ähnlichen Regeln basieren, könnte es bei einer bestimmten Marktkonstellation zu einem sehr gefährlichen Dominoeffekt kommen", sagt ZEW-Wissenschaftler Michael Grünewald gegenüber pressetext. Trotz der eingeleiteten Sofortmaßnahmen schlossen die Citigroup-Aktien mit knapp sieben Prozent im Minus.

Aktien für fünf Minuten vom Handel ausgesetzt

SEC-Nachforschungen haben ergeben, dass nur ein einzelner Verkaufsauftrag für den Wirbel verantwortlich ist. Gegen Mittag hatte ein Anleger 8.821 Citigroup-Papiere zu 3,3174 Dollar abstoßen wollen. Weil dieser Verkaufspreis fast 13 Prozent billiger war als der Kurs davor, reagierten die elektronischen Handelssysteme mit Massenverkäufen. Laut der Behörde wurde der Auftrag später gelöscht. Das Sicherheitssystem der US-Finanzaufsicht hat sich bewährt.

US-Medienberichten nach setzt das neue System Aktien aus dem Index S&P 500 vom Handel aus, sobald sich der Kurs binnen fünf Minuten um mehr als zehn Prozent verändert. Händlern soll so die Zeit sowie die Möglichkeit gegeben werden, die elektronischen Handelssysteme zu überprüfen und Fehler manuell zu berichtigen.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail: fuegemann@pressetext.com
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