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pte20090203034 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Rücksichtslosigkeit von Handy-Nutzern aufgedeckt

Sechs Prozent telefonieren selbst bei Beerdigungen


Das Handy ist heute meist überall mit dabei (Foto: pixelio.de, Kigoo Images)
Das Handy ist heute meist überall mit dabei (Foto: pixelio.de, Kigoo Images)

Sydney (pte034/03.02.2009/13:55) - Das Mobiltelefon ist mittlerweile für die große Mehrheit der Menschen zu einem ständigen Begleiter im Alltag geworden. Dass diese Entwicklung nicht nur ein Fortschritt ist, sondern auch seine Schattenseiten hat, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Microsoft Australia http://www.microsoft.com/australia . Demnach sind viele Handy-Besitzer heute bereits derart abhängig von ihrem Kommunikationsgerät, dass sie auch nicht davor zurückschrecken, dieses in den ungeeignetsten und peinlichsten Momenten zu nutzen. So gaben im Rahmen einer Befragung 48 Prozent der australischen Handy-User an, ihr Mobiltelefon auch auf der Toilette zu nutzen. Weitere 36 Prozent der insgesamt 2.500 Befragten gaben an, während einer Hochzeit telefoniert zu haben. Rund 27 bzw. zehn Prozent haben zudem kein Problem damit, von ihrem Handy in Bibliotheken bzw. während des Gottesdienstes Gebrauch zu machen.

"Handy-Besitzer sollen sich grundsätzlich immer überlegen, in welcher Situation sie ihr Mobiltelefon nutzen. Dies gilt insbesondere für solche Momente, in denen sich auch andere Menschen in ihrem näheren Umfeld befinden", stellt Bettina Seute, Pressesprecherin des Online-Handytarif-Beraters Teltarif http://www.teltarif.de , im Gespräch mit pressetext fest. In diesem Zusammenhang sei eine gewisse Sensibilität auf Seiten der Nutzer notwendig. "Hier sind ethische und moralische Vorstellungen gefragt. Die Handy-User müssen sich selbst darüber Gedanken machen, wann sie ihr Telefon ohne Bedenken verwenden können und wann es womöglich eher unangebracht ist", meint Seute. Am besten sei es, wen sich der Betroffene dabei in die Lage des jeweils anderen versetze. "Manche müssen erst begreifen, dass es noch andere Menschen in ihrer Nähe gibt, die sich vielleicht gestört fühlen, wenn ein Handy klingelt oder ein zu lautes Gespräch geführt wird", kritisiert Seute.

Darüber, in welchen Situationen eine Handynutzung eher unpassend ist, gebe es allerdings sehr unterschiedliche Auffassungen. Eine Beerdigung, während der laut Microsoft-Studie rund sechs Prozent der Befragten ihr Handy nutzen würden, sei für Seute allerdings ein eindeutiges Beispiel für eine ungeeignete Situation. "Eine Beerdigung erachte ich persönlich als extrem unpassend. Zurückhaltung in der Handynutzung sollte hier Pflicht sein", betont Seutet. Ein bekanntes Problem sei zudem das zu laute Telefonieren in öffentlichen Verkehrsmitteln. "Ich habe es bereits öfters erlebt, dass ich im Zug sitze und jemand in meiner Nähe in penetranter Lautstärke telefoniert. Für die Mitfahrenden ist dies zumeist sehr störend, sie haben aber kaum die Möglichkeit, sich dieser Belästigung zu entziehen", schildert Seute.

In einigen Fällen sei die Handynutzung aber kaum zu vermeiden. "Es ist ein Unterschied, ob jemand sein Handy für private oder berufliche Zwecke einsetzt. In letzterem Fall ist es oft erforderlich, immer und überall erreichbar zu sein", gibt Seute zu bedenken. Aber auch hier müsse der Betroffene versuchen, einen geeigneten Mittelweg des Nutzungsverhaltens zu finden, der für ihn selbst und sein Umfeld am geeignetsten ist. "Es wird immer auch solche Menschen geben, die sich mit ihrem Handy bewusst in der Öffentlichkeit profilieren wollen", so Seute abschließend.

(Ende)
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Ansprechpartner: Markus Steiner
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