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pte20081222001 Umwelt/Energie, Unternehmen/Wirtschaft

Ölpreis-Flaute wird nicht anhalten

Wachstumsschance für energieeffiziente Unternehmen


Alternative Energiequellen werden wieder Aufwind erleben (Foto: pixelio.de, Marco Barnebeck)
Alternative Energiequellen werden wieder Aufwind erleben (Foto: pixelio.de, Marco Barnebeck)

Hamburg (pte001/22.12.2008/06:00) - Experten des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) rechnen damit, dass der Ölpreis im nächsten Jahr wieder steigen wird. Die Zeiten des billigen Öls sind also bald vorbei und auch Benzin und Diesel werden damit wieder erheblich teurer werden. Für 2009 rechnet HWWI-Präsident Thomas Straubhaar mit einem Ölpreis zwischen 50 und 60 Dollar pro Fass, im Jahr 2010 könnte der Preis schon zwischen 60 und 80 Dollar liegen. Derzeit liegt der Kurs für ein Fass Öl bei 33,87 Dollar für die Sorte WTI. "Alle, die sich mit dem Thema befassen, wissen, dass die Zeit der billigen Energie und der billigen Rohstoffe abgelaufen ist", meint Straubhaar gegenüber der Zeitung "Die Welt".

Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise rechnen die Experten damit, dass die aufstrebenden Volkwirtschaften wie China, Russland und Brasilien nur bedingt unter der schwachen Konjunktur leiden und daher 2009 die Nachfrage nach Öl und Gas wieder vorantreiben werden. Neue Höchststände wie 2008, wo ein Barrel zeitweise sogar 145 Dollar gekostet hat, erwarten die Experten vom HWWI nicht. Ein auf Dauer so niedriger Ölpreis wie momentan sei allerdings ebenfalls unrealistisch. Straubhaar sieht die Prognose als Anreiz für Unternehmen, in Energieeffizienz zu investieren.

Für die deutsche Wirtschaft, die in Sachen Energieeffizienz und alternative Energiequellen relativ gut aufgestellt ist, sei die erwartete Entwicklung eine Wachstumschance. "In diesen Sektoren haben wir keine Krise, es ist eine sehr konjunkturresistente Branche", sagt Straubhaar. Der hohe Ölpreis werde die Nachfrage nach Innovationen im Bereich alternativer Energiequellen vorantreiben, so könne die Branche weltweit neue Märkte erschließen und sich damit in einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Phase zu einem Motor der deutschen Wirtschaft entwickeln, meint Straubhaar.

(Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
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