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pte20081110001 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Mini-Reaktor soll Energieversorgung revolutionieren

Unfälle sind laut Hersteller ausgeschlossen


Der Reaktor ist kaum größer als ein Mensch (Foto: hyperionpowergeneration.com )
Der Reaktor ist kaum größer als ein Mensch (Foto: hyperionpowergeneration.com )

London (pte001/10.11.2008/06:00) - Kernkraftwerke, nicht größer als ein Schuppen im Garten, sollen in wenigen Jahren ganze Kleinstädte mit Energie versorgen können. Die Miniatur-Reaktoren sind im Labor der US-Regierung in Los Alamos entwickelt worden und werden innerhalb der nächsten fünf Jahre in Massenproduktion gehen. Das in New Mexico angesiedelte Unternehmen Hyperion http://www.hyperionpowergeneration.com hat dafür die Lizenz erhalten. "Unser Ziel ist es, auf der ganzen Welt Energie zu erzeugen, die nicht mehr als zehn Dollar-Cent pro Watt kostet", erklärt John Deal, der Geschäftsführer von Hyperion gegenüber dem Guardian. Ein einziges dieser Atomkraftwerke mit nur wenigen Metern Durchmesser kostet rund 25 Mio. US-Dollar und kann bis zu 20.000 Haushalte versorgen. "In einer Gemeinde mit 10.000 Haushalten kommt man auf den sehr leistbaren Kaufpreis von 250 Dollar pro Haushalt", meint Deal. Außerdem könnten auch abgelegene Gegenden so problemlos mit Strom versorgt werden.

Der Geschäftsführer von Hyperion versichert, dass es bei den Mini-Kraftwerken keine Katastrophe vom Typ Tschernobyl geben kann, da in dem Mini-Reaktor keine beweglichen Teile eingebaut sind. Außerdem basiert die Erfindung auf einem Design, das bereits 50 Jahre alt ist und im akademischen Bereich erfolgreich eingesetzt wird. Die Reaktoren werden versiegelt geliefert, enthalten kein atomwaffenfähiges Material und werden in Beton eingelassen und vergraben. Alle siebeb bis zehn Jahre müssen sie neu befüllt werden, ansonsten sind die Reaktoren wartungsfrei. Bedienfehler und jede andere Art von Unfällen werden durch dieses Design verhindert, sagen die Hersteller. Über die Entsorgung des radioaktiven Materials hat Hyperion bisher keine Angaben gemacht.

Laut Hyperion-Chef Deal liegen bereits 100 Bestellungen vor, die großteils von Öl- und Elektrizitätsunternehmen kommen. Die erste offiziell bestätigte Bestellung wurde von TES getätigt, einem tschechischen Infrastrukturunternehmen, das auf Elektrizitätskraftwerke spezialisiert ist. Sechs Mini-Kraftwerke hat das Unternehmen bestellt und sich für zwölf weitere eine Option gesichert. Das erste dieser Kraftwerke wird in Rumänien installiert werden. Um die Nachfrage decken zu können, plant Hyperion den Bau von drei Fabriken, die zwischen 2013 und 2023 rund 4.000 der Mini-Reaktoren produzieren könnten. "Wir haben derzeit eine Warteliste von sechs Jahren", so Deal.

(Ende)
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Ansprechpartner: Kristina Sam
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