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pte20080403027 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

MySpace lüftet Geheimnis um eigenen Musikdienst

iTunes-Konkurrent soll in den nächsten Monaten starten


MySpace Music wird als künftiger iTunes-Konkurrent gehandelt (Foto: myspace.com)
MySpace Music wird als künftiger iTunes-Konkurrent gehandelt (Foto: myspace.com)

New York (pte027/03.04.2008/12:25) - Die Social-Networking-Plattform MySpace http://www.myspace.com wird in den nächsten Tagen das Geheimnis rund um den bereits im Vormonat angekündigten eigenen Musikdienst lüften. Wie das US-Branchenportal Cnet http://www.news.com unter Berufung auf anonyme Insiderquellen berichtet, wird das Internetunternehmen die Bildung eines Joint Ventures mit mindestens drei der vier großen Musiklabels bekannt geben. Ziel der Kooperation ist die Errichtung eines eigenen Musikservices auf der Community-Seite. Der neue Dienst namens MySpace Music soll dabei Musikstreams, Downloads nicht kopiergeschützter MP3s, Konzerttickets, Klingeltöne und verschiedene Merchandise-Artikel im Angebot haben. Der anonymen Quelle zufolge wird der Dienst bereits in den nächsten Monaten starten. Längerfristig soll sich der MySpace-Musikdienst dann als Konkurrenzangebot zu Apples iTunes Music Store im Netz etablieren und die Entwicklung von MySpace von einem typischen Social Network hin zu einem umfassenden Medienunternehmen vorantreiben.

Laut Angaben der Cnet-Quelle sei der Musikservice von MySpace der Musikindustrie ein wichtiges Anliegen. So hätten Labelbosse bereits des Öfteren den Wunsch geäußert, einen starken Konkurrenten zu iTunes auf dem Markt zu positionieren. Apples Dienst habe inzwischen seine Kontrolle über den Online-Musikmarkt zu stark ausgebaut, so lautet die Kritik. "Apple betreibt sehr geschicktes Marketing und ist mit seinem iTunes-Service vor allem bei der jüngeren Usergeneration sehr beliebt", meint Daniel Knöll, Sprecher des Bundesverbands Musikindustrie http://www.musikindustrie.de , im Gespräch mit pressetext. Den Vorwurf, dass Apples Dienst den Markt zu stark beherrschen würde, könne er jedoch für Deutschland nicht bestätigen, da es hier mit Musicload einen starken Mitbewerber gebe. "Natürlich ist die Vielfalt der Musikangebote im Internet wichtig. Sie überzeugt die Nutzer von der großen Bandbreite der Möglichkeiten, die es gibt, um sich Musik auf legalem Weg im Netz zu besorgen", erklärt Knöll.

Gerüchte, dass MySpace an einem eigenen Musikdienst arbeite, sickerten bereits Ende Februar an die Öffentlichkeit durch (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080220028 ). Seit mehreren Wochen sei man bereits in Verhandlungen mit den Majorlabels, hieß es damals. Genauere Informationen wurden allerdings erst jetzt bekannt. Drei der vier großen Musiklabels habe MySpace laut der Insiderquelle bereits durch Kooperationsvereinbarungen für die Unterstützung des neuen Dienstes gewinnen können. So sollen Universal Music, Warner Music und Sony BMG Music Entertainment bereits Verträge mit dem Portal unterzeichnet haben, durch die Songs aus den jeweiligen Musikkatalogen der Labels in das MySpace-Musikangebot aufgenommen werden. Einzig und allein EMI habe noch nicht endgültig zugesagt. Die Verhandlungen mit dem Musiklabel würden aber bereits auf Hochtouren laufen und die Erfolgsaussichten seien gut, so der Brancheninsider.

MySpace ist schon jetzt eine der größten Musikplattformen im Internet. Einer aktuellen Erhebung des Marktforschungsunternehmens comScore http://www.comscore.com zufolge, verzeichnete das Portal allein im Januar dieses Jahres 68,6 Mio. Einzelbesuche auf der eigenen Seite in den USA. Weltweit gerechnet finden sich demnach rund 110 Mio. Nutzer pro Monat auf der Webplattform ein.

(Ende)
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Ansprechpartner: Markus Steiner
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