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pte20070330035 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

Korallen überleben auch in saurem Wasser

Forscher warnen dennoch vor den Folgewirkungen des Klimawandels


Überlebt in saurem Wasser: Oculina patagonica (Foto: tau.ac.il)
Überlebt in saurem Wasser: Oculina patagonica (Foto: tau.ac.il)

Ramat Gan/Israel (pte035/30.03.2007/15:35) - Einige Korallenarten sind außergewöhnlich widerstandsfähig gegen saureres Wasser. Wie israelische Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" http://www.sciencemag.org berichten, überlebten die beiden von ihnen untersuchten Korallenarten Oculina patagonica und Madracis pharencis sogar unter weitaus saureren Bedingungen als in ihrem natürlichen Lebensraum, dem Mittelmeer. Dabei offenbarten sie erstaunliche Fähigkeiten. Forscher befürchten, dass die mit dem Klimawandel verbundene Versauerung der Meere viele Arten bedroht, weil sich ihre kalkhaltigen Schalen und Hüllen auflösen.

Die Forscher untersuchten die Anpassungsfähigkeit der Korallen, indem sie die Meeresbewohner unter Säuerungsstress setzten. Tatsächlich begannen sich die Kalkskelette bereits nach wenigen Wochen aufzulösen. Entgegen allen Erwartungen begannen sie dann jedoch als isolierte Polypen zu wachsen. Bereits nach kurzem hatte sich ihre Körpermasse verdreifacht. Doch damit nicht genug: Sobald die Forscher die Meeresbewohner wieder in einer gewohnte Wasserumgebung zu setzten, bildeten sie wieder ein neues Skelett. "Niemand hätte erwartet, dass Korallen so geringe pH-Werte überleben würden", sagt Studienleiter Maoz Fine von der israelischen Bar-Ilan-Universität http://www1.biu.ac.il .

Nach Schätzungen von Experten wird der pH-Wert der Ozeane bis zum Ende dieses Jahrhunderts von 8.2 auf 7.8 sinken. Ursache dafür ist die zunehmende Aufnahme des Treibhausgases Kohlendioxid durch die Ozeane. Meeresökologen warnen vor den Auswirkungen für die Meeresbewohner. So belegt etwa eine frühere Studie, dass die zunehmende Versauerung die Bildung einer kalkhaltigen Schale bei Muscheln und Austern in der Nordsee verzögert (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070319021). Dies gefährde das gesamte küstennahe Ökosystem.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Christoph Marty
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