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pte20060918024 Technologie/Digitalisierung, Unternehmen/Wirtschaft

Sparkurs: Dialog lagert Chip-Testsparte aus

Rückkehr auf den Wachstumspfad für 2007 angepeilt


(Foto: dialog-semiconductor.de)
(Foto: dialog-semiconductor.de)

Kirchheim/Teck (pte024/18.09.2006/13:45) - Der angeschlagene deutsche Chipspezialist Dialog Semiconductor http://www.dialog-semiconductor.de setzt seine Neupositionierung fort und lagert seinen Bereich Fertigungsendkontrolle an externe Dienstleister in Asien aus. Damit will das Unternehmen jährlich rund drei Mio. Euro einsparen. So entfalle die Notwendigkeit, in den kommenden drei Jahren erhebliche Summen für Testausrüstungen zu investieren, heißt es heute, Montag, in einer Unternehmensaussendung. Die Kosten für die Umstrukturierung belaufen sich auf insgesamt 4,4 Mio. Euro. Von der Auslagerung betroffen sind 33 Mitarbeiter. Insgesamt beschäftigt Dialog derzeit rund 240 Mitarbeiter.

Dialog habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, betont Unternehmenschef Jalal Bagherli. "Aber die Verlagerung unseres Bereichs Fertigungsendkontrolle nach Asien bestätigt Dialogs echtes Fabless-Geschäftsmodell und verleiht Dialog eine stärkere Wettbewerbsposition, um die sich bietenden Produktchancen in den von uns ausgewählten Bereichen nutzen zu können", so Bagherli. Weitere Auslagerungen seien derzeit nicht geplant, meint Finanzvorstand Martin Klöble im Gespräch mit pressetext. Die Auslagerung der Fertigungsendkontrolle nach Asien sei folgerichtig, da sich sowohl die Produktion als auch die Kunden in Asien befänden. "Unsere Kernkompetenzen behalten wir aber in Deutschland", sagt Klöble.

Im kommenden Jahr will Dialog auf den Wachstumspfad zurückkehren und hat sich dafür eine Neupositionierung verordnet. Unter anderem wird eine Neufokussierung der Produkt- und Vertriebsstrategie auf ertragreichere Wachstumssektoren angestrebt. "Dazu gehören unter anderem neue Powermanagement-Produkte für den 3G-Bereich, die sich derzeit im Evaluierungsprozess befinden", so Klöble. 2007 sollen die 3G-Chips in hohen Volumina in Serie gehen. Darüber hinaus fokussiere Dialog Anwendungen für neue Treibertechnologien oder im Automobilbereich, so Klöble gegenüber pressetext.

Der Umstieg von 2G- auf 3G-Handys hat dem Unternehmen im abgelaufenen zweiten Quartal allerdings einen Umsatzeinbruch und Nettoverluste in Höhe von 5,6 Mio. Euro beschert (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060719036 ). Nach der Umstellungsphase rechnet Dialog mit einem Erfolg seines neuen 3G-Chips. Dann soll auch der Umsatz wieder anziehen. Im laufenden dritten Quartal hat der Chiphersteller allerdings anhaltend ungünstige Marktbedingungen ausgemacht. Der Umsatz soll für den Dreimonatszeitraum bei rund 15 Mio. Euro liegen. Im dritten Quartal des Vorjahres hatte Dialog noch Umsätze in Höhe von 31,6 Mio. Euro erwirtschaftet.

(Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
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