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pte20051004019 Technologie/Digitalisierung, Produkte/Innovationen

Intelligenter Bierdeckel bestellt Nachschub

Hitech-Untersetzer kann auch für Lokal-Spiele verwendet werden


Foto: Schmitz - Innenleben des elektronischen Bierdeckels
Foto: Schmitz - Innenleben des elektronischen Bierdeckels

München (pte019/04.10.2005/11:03) - Zwei deutsche Studenten haben einen Bierdeckel entwickelt, der selbständig Nachschub bestellt, sobald das Glas leer ist. Matthias Hahnen und Robert Doerr hatten die Aufgabe, ein Alltagsobjekt weiterzuentwickeln und Computerfunktionen einzubauen. Die Idee entstand als die Forscher Andreas Butz von der Universität München http://www.ifi.lmu.de und Michael Schmitz von der Saarland-Universität http://w5.cs.uni-sb.de/~schmitz mit ihren Studenten beim Biertrinken saßen. Heraus kam ein Glasuntersetzer, der durch Drucksensoren den Füllstand des Glases erkennt.

Kommt ein Bier auf den Tisch, misst der Bierdeckel automatisch das Gewicht und leitet es an den Computer hinter dem Tresen weiter. Alle folgenden Messungen werden mit der ersten verglichen. Sobald der Computer zu dem Schluss kommt, dass das Glas leer ist, wird der Kellner informiert. Um dem Kellner die eigene Ungeduld zu vermitteln, reiche ein wiederholtes Klopfen auf den Untersetzer. Schmitz und Butz waren die Betreuer der beiden Studenten und es ist keine Überraschung welche Fächer die beiden belegen - einer studiert Produktdesign und der andere Computertechnik.

Eine weitere Anwendung des intelligenten Bierdeckels sieht Butz in Abstimmungen bei Bierlokal-Spielen oder in einer Karaokebar. "Im Untersetzer ist ein Schwerkraftsensor integriert, der erkennt, wenn der Bierdeckel umgedreht wird", erklärt Butz. "Hebt man das Glas, könnte man dies als Ja-Stimme werten, wird zusätzlich der Bierdeckel umgedreht, so bedeutet dies Nein."

Die aktuellen Kosten für die Herstellung eines mit Elektronik versehen Bierdeckels liegt, nach Angaben von Schmitz, bei 84 Euro. In der Massenproduktion könnte der Preis jedoch auf unter 10 Euro gesenkt werden. "Wir haben schon einige Interessenten aus den USA, die Lizenzen für die Produktion erwerben wollen", sagte Schmitz gegenüber pressetext. Aus Deutschland gäbe es allerdings noch keine Anfragen.

(Ende)
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