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pte20050829026 Technologie/Digitalisierung, Produkte/Innovationen

Nur Bruchteil von Hardware-Sicherheitssystem in Vista

NGSCB schrumpft auf "Secure Startup"


Redmond (pte026/29.08.2005/15:45) - Microsoft wirbt mit Hardware-basierter Sicherheit für Windows Vista, obwohl nur ein Bruchstück des geplanten Systems in dem Betriebssystem eingesetzt werden wird, berichtet der Branchendienst Cnet. Vor drei Jahren hat Microsoft das Sicherheitssystem NGSCB (Next Generation Secure Computing Base), ursprünglich unter dem Namen Palladium, angekündigt. Zum Einsatz kommen sollte es erstmals bei Windows Vista. Das nächste Betriebssystem wird allerdings nur den Komponenten Secure Startup inkludieren, das einen nicht autorisierten User davon abhalten soll, Daten auf der Festplatte zu verändern, auch wenn er Zugang zu dem PC hat. Secure Startup nutzt einen Chip, das Trusted Platform Module (TPM), der Verschlüsselungs-Codes sicher speichern soll.

Secure Startup soll der erste Baustein eines Hardware-basierten Sicherheitssystems sein, das Microsoft veröffentlicht. In erster Linie sollen damit Personen, die physikalischen Zugang zu einem Computer haben, daran gehindert werden, auf diesen zuzugreifen. "Unser Ziel ist, Diebe oder andere Personen, die unrechtmäßigen Zugang haben, daran zu hindern, an die Daten auf dem PC zu kommen", so Stephen Heil, Techniker von Microsoft. Der Chip TPM soll sicherstellen, dass der Computer nicht manipuliert wurde, wenn er hochgefahren wird und schützt die Daten durch Verschlüsselung. Der TPM ist fix mit der Hauptplatine des PCs verbunden, daher soll das System vor externen Angriffen auf die Software geschützt sein.

Ursprünglich hatte Microsoft geplant, mit NGSCB ein Hardware- und Software-Sicherheitssystem zu schaffen, das parallel zum übrigen Betriebssystem läuft. Zentrale Komponente des Systems sollte der Nexus sein, der auf einer anderen Ebene als Gerätetreiber und Systemkomponenten läuft. Ursprünglich wurde das Hardware-Sicherheitssystem unter dem Namen Palladium angekündigt, nachdem aber ein anderes Unternehmen den Namen für sich beanspruchte, wurde die Bezeichnung aus Copyright-Gründen auf NGSCB geändert. Im Mai 2004 hatte Microsoft angekündigt, NGSCB zu modifizieren, nachdem verschiedene Software-Hersteller das Produkt kritisiert hatten. Die Kritiker hatten befürchtet, dass NGSCB die Fair-Use Rechte und die Möglichkeiten des Users am eigenen Rechner beschneidet. Um diese zu beschwichtigen wird das für 2006 erwartete Vista nur einen Teil der Next Generation Secure Computing Base beinhalten.

(Ende)
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