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21.09.2020 - 11:30 | pressetext.redaktion
21.09.2020 - 06:15 | pressetext.redaktion
18.09.2020 - 12:30 | pressetext.redaktion

MEDIEN

pte20050420032 Umwelt/Energie, Medizin/Wellness

Hohe Quecksilberkonzentrationen unschädlich für das Gehirn

Belastung durch Fischkonsum und Umweltgifte hat keine neurologischen Nachteile


Baltimore (pte032/20.04.2005/12:45) - Hohe Quecksilberwerte im Blut - durch den Verzehr von Fisch und durch schadhafte Umweltenflüsse - haben keinerlei Auswirkungen auf die neurologische Gesundheit von Erwachsenen. Quecksilber ist ein Umweltgift, das über die Blutbahnen ins Gehirn gelangt und dort abgelagert wird. Trotz der gestiegenen Quecksilberkonzentration durch die Belastung durch Abgase und Giftstoffe, die in weiterer Folge auch in die Nahrung gelangen, hat sie keinerlei nachteilige Auswirkungen auf die geistige Leistungsfähigkeit. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen die Wissenschafter der Hopkins Bloomberg School of Public Health http://www.jhsph.edu in einer Studie, die heute, Mittwoch, im Journal of the American Medical Association http://ama.ama-assn.org publiziert wurde.

Durch den gestiegenen Fischkonsum, der als neuer Wellnesstrend vor allem für ältere Menschen auf Grund seines großen Omega-3 Fettsäurengehalts eine positive Wirkung auf das Gedächtnis sowie bei Herz- und Alzheimer Erkrankungen haben soll, ist auch die Aufnahme von Methylquecksilber gestiegen. Methylquecksilber zählt zur Gruppe der Neurotoxine, welche auf das alternde Nervensystem eine schädliche Wirkung ausüben können.

Um einen möglichen Zusammenhang zwischen der geistigen Leistungskraft und der Quecksilberbelastung zu eruieren analysierten die Forscher ein Untersuchungssamples von 1.140 Personen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren, die an der Baltimore Memory Study teilnehmen. Sie unterzogen die Probanden zwölf verschiedenen Tests und wiesen sie dazu an, ihren Fischkonsum zu dokumentieren. "Wir konnten keinen zwingenden Beweis dafür finden, dass die Quecksilberwerte im Blut der Probanden in direktem Zusammenhang mit ihren neurologischen Testergebnissen stehen", erklärte Studienleiterin Megan Weil.

(Ende)
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