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pte20050223040 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Wirtschaft

Paramount springt erst jetzt auf DVD-Zug auf

TV- und Kinofilmbestände sollen für Aufschwung sorgen


Phoenix (pte040/23.02.2005/14:46) - Um Paramount Pictures http://www.paramount.com aus seiner stagnierenden Lage heraus zu holen, gab der Mutterkonzern Viacom http://www.viacom.com grünes Licht, die Film- und TV-Serienbestände des Filmstudios im DVD-Format auf den Markt zu bringen. Im Vergleich zu anderen Filmstudios war Paramount bislang sehr zurückhaltend im DVD-Geschäft, berichtet das Wall Street Journal. Aus Angst vor Piraterie sprang Paramount nicht auf den boomenden DVD-Zug auf, sondern behielt sich diesen Schritt für schlechtere Zeiten, die nun gekommen sind, vor.

Wegen der durchschnittlichen Leistungen von Paramount, hat Jonathan Dolgen, Vorsitzender von Viacoms Unterhaltungsabteilung seinen Job verloren. Er war auch dafür verantwortlich, dass Viacom kaum vom DVD-Geschäft profitiert hat. Dennoch erweist sich diese Zurückhaltung nun als Vorteil für Paramount. Während andere Filmstudios ihre Serien innerhalb weniger Monate auf DVD gebracht und auf den Markt geworfen haben, kann Paramount auf ein großes Repertoire beliebter TV-Serien und Kinofilmklassiker zurückgreifen.

2002 brachte Paramount Pictures gerade einmal 35 TV-DVDs auf den Markt. Heuer sollen es 220 Titel sein. Geplant ist der Verkauf von Serienhits wie Happy Days, Beverly Hills 90210, Melrose Place und MacGyver. Viacom rechnet mit Einnahmen in Höhe von 15 Mio. Dollar, allein für die Actionserie MacGyver. Weitere Trümpfe sind die John-Wayne-Filme, einige Western-Klassiker und der Kinokassenschlager Titanic.

Kritiker meinen jedoch, dass Paramount mit seiner DVD-Strategie aus der Menge hervorstechen muss. Da das Filmstudio so lange gezögert hat, richtig in das DVD-Geschäft einzusteigen, hat Paramount die Zeit verpasst, als DVDs zu einem hohen Preis verkauft werden konnten. "Wenn Paramount 'Der Pate' schon 1998 auf DVD herausgebracht hätte, anstatt 2002, hätte der Film nicht so erfolgreich sein können, da die Durchdringung mit DVDs noch in den Kinderschuhen steckte", verteidigt Dolgen seine damalige Strategie.

Price Waterhouse Coopers schätzt, dass das Wachstum des DVD-Geschäfts 2006 moderat ausfallen wird. Verkäufe von TV-DVDs sollen jedoch weiter stark ansteigen. Außerdem setzen die Studios auf noch ungesättigte Märkte abseits von Nordamerika und Europa, die die Stagnation des Verkaufs von Kinofilm-DVDs auffangen sollen. 2003 belief sich der Anteil, den Paramount am DVD-Geschäft hielt, auf zehn Prozent. Marktführer Time Warner http://www.timewarner.com beanspruchte 21 Prozent der Anteile.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Linda Osusky
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