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pte20040909031 Technologie/Digitalisierung, Produkte/Innovationen

Pattsituation bei Ultra-Wideband-Standard

Showdown der rivalisierenden Gruppe bei IEEE-Treffen in Berlin


Berlin/Köln (pte031/09.09.2004/14:15) - Die Kurzstrecken-Drahtlos-Technik Ultra Wideband (UWB) steckt derzeit in einem "Standard-Dilemma". Zwei rivalisierende Gruppen, angeführt vom Chipriesen Intel bzw. von Motorola, kämpfen um die Vorherrschaft. Beim nächstwöchigen Treffen des Standardisierungsgremiums IEEE http://www.ieee.org in Berlin dürfte es zum Showdown der beiden Gruppen kommen, berichtet der Branchendienst Cnet. Keine der beiden Gruppen kann derzeit eine erforderliche Mehrheit der IEEE-Mitglieder auf sich vereinen.

UWB gilt als Nachfolger bzw. Konkurrent zu Bluetooth, kann ebenso eine Entfernung von bis zu zehn Metern überbrücken, bringt es aber dabei auf satte 500 Mbit/s. Das Schisma bei den Standards gefährdet nach Ansicht von Beobachtern den Launch der ersten UWB-Produkte. Konsumenten würden dann Produkte erwerben, die zueinander nicht kompatibel sind.

Derzeit werden zwei Standards propagiert, einer von einer Intel-geführten Gruppe und einer von Freescale Semiconductor, einer Motorola-Tochter. 60 Prozent der IEEE-Mitglieder, die über die Standardisierung entscheiden, sollen derzeit hinter Freescale stehen - dies ist freilich zuwenig, denn für ein positives Votum ist die Zustimmung von 75 Prozent erforderlich. Um die Pattsituation aufzubrechen, hat Freescale-Manager Martin Rofheart vorgeschlagen, einfach beide Technologien zum Standard zum machen. Dem kann die Intel-Gruppe jedoch nichts abgewinnen. Diese befürchtet bei zwei nebeneinander existierenden Standards eine eher geringe Akzeptanz durch die Konsumenten

Der "Standard-Streit" hat den Start von UWB schon bisher hinausgezögert. Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission hat überhaupt erst ein UWB-Produkt genehmigt. Die ersten UWB-Produkte wie Set-Top-Boxen, Flachbildschirme bzw. PCI-Cards, die beide Standards unterstützen, dürften nicht vor Frühling nächsten Jahres in den Geschäften auftauchen.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
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