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pts20040331029 Technologie/Digitalisierung, Bildung/Karriere

Konsolidierungsforum: IT muss Mehrwert schaffen

Aufholbedarf bei KMU - ADL plädiert für einheitliche Standards


Wien (pts029/31.03.2004/13:11) - Nach der Kostensenkungsmanie der letzten Jahre sei es an der Zeit, intelligente Konsolidierungsstrategien umzusetzen. Denn erst der Einsatz neuer Technologien schafft jenen Mehrwert, der dauerhaften Unternehmenserfolg ermöglicht. Das war der Tenor eines Expertentreffens zum Thema "IT-Konsolidierung", das Fujitsu Siemens in Kooperation mit pressetext.austria in Wien organisiert hat. Kochrezepte für "IT-Strategien zum Erfolg" gebe es keine, wichtig sei eine harmonisierte und konsolidierte IT-Infrastruktur, so die Fachleute. Die Wirtschaft in Österreich und Deutschland dürfe hier den Anschluss nicht verlieren.

"IT ist ein wichtiges Werkzeug bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie. Sie schafft Wettbewerbsvorteile und kann die Kundenbindung verbessern", erklärte Markus Dekan, Vice President Fujitsu Siemens Computers Austria & SEE. Der Manager beklagte, dass vor allem die kleineren und mittelständischen Unternehmen (KMU) derzeit bei Investitionen sehr zurückhaltend seien. Gerade mit Blick auf die EU-Erweiterung sei dies riskant: "Unsere Nachbarländer haben später mit den IT-Investitionen begonnen, aber dadurch heute einen moderneren Status bei der IT-Infrastruktur. Sie verfügen über bessere Steuersysteme und haben niedere Personalkosten. KMU in Deutschland und Österreich dürften den Anschluss nicht verlieren."

Laut Matthias von Bechtolsheim, er leitet den Bereich Information Management bei Arthur D. Little in Deutschland und Österreich, fordert der Kunde heute einen höheren Nutzen bei geringeren IT-Kosten. "Wir versuchen als Berater die IT mit der Unternehmensstrategie zu verzahnen. Heterogenität und Wildwuchs sind enorme Kostentreiber", sagte Bechtolsheim. Erst eine umfassende Standardisierung der IT-Prozesse ermöglicht Vergleichbarkeit. "Wir entwickeln ein System nur einmal und rollen es in andere Länder oder Tochtergesellschaften aus. Eine Integration aller Geschäftsbereiche funktioniert nur über eine harmonisierte und konsoldidierte IT-Infrastruktur", erläuterte der IT-Berater.

Trend zu variablen Abrechnungssystemen

Für Günther Aust, Senior Technical Marketing Manager bei Fujitsu Siemens Computers Deutschland, müssen die individuellen Anforderungen des Kunden im Vordergrund stehen. "Man kann heute die Auslastung einer IT-Umgebung überwachen. Damit bin ich automatisch in der Lage, auf sich ändernde Geschäftsprozesse zu reagieren", sagte Aust. Wichtig sei, dass der Kunde dynamisch in den IT-Prozess eingreifen kann. "Es gibt bereits Modelle, wo der Kunde erst dann zahlt, wenn er bestimmte Ressourcen auch tatsächlich nutzt."

Microsoft-Produktmanager Thomas Grasslober brachte dazu einige Zahlen. Im Schnitt würden heute 70 Prozent der IT-Kosten und Ressourcen zur Aufrechterhaltung bestehender Kapazitäten verwendet werden. Ziel müsse es sein, diesen Anteil auf 55 Prozent zu drücken, um mehr Ressourcen für neue Potenziale freizusetzen. Aufgabe des IT-Managements in Unternehmen ist es, die möglichen Geschäftspotenziale zu heben und neue Ideen schneller umzusetzen. Angesichts gleich bleibender IT-Gesamtausgaben sei es daher logisch, auf Konsolidierungsmaßnahmen zu setzen.

In die gleiche Kerbe schlug auch Reiner Münkel, Abteilungleiter, ERP-Services, bei T-Systems in Eschborn (D). Flexiblen Systemen, die gleichzeitig benutzerfreundlich gestaltet sind, gehört die Zukunft. "Das Rad muss dabei nicht neu erfunden werden. Die Technologien sind vorhanden und wir können auf ausgereifte Standards zurückgreifen. Nur richtig eingesetzt müssen sie werden", betonte Münkel.

Markus Miklas, Produktmanager bei UC4 Software, unterstrich die große Bedeutung der Dokumentation von IT-Prozessen. "IT-Entscheider müssen wissen, wie viel eine Stunde ohne Dateiserver oder ohne CRM-System an Kosten verursacht", so Miklas. Der Job Scheduler UC4:global kann hier Abhilfe schaffen. Mit UC4:global könnten Geschäftsprozesse zentral gesteuert werden. "Gibt es ein Problem, muss ich nicht warten, bis sich jemand beschwert. Ich kann schon im Vorfeld darauf reagieren", sagte Miklas. Laut UC4 funktionieren Profi Scheduler auf allen Plattformen und unterstützen alle Anwendungen und Systeme. "Mit solchen Technologien können effiziente Konsolidierungsschritte gesetzt werden."

Fujitsu Siemens Computer hat im Frühjahr mit pressetext.austria und weiteren namhaften Partnern die Veranstaltungsreihe "IT-Strategien zum Erfolg" aus der Taufe gehoben. Geplant sind laufende Informationsveranstaltungen zu IT-Themen mit internationalen Experten. Im Mittelpunkt stehen Trends, Optimierungs- und Einsparungsmöglichkeiten.

(Ende)
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