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pts20040331014 Technologie/Digitalisierung, Forschung/Entwicklung

Telekom Austria startet mit RTR und Uni Wien nationale IPv6 Initiative


Wien (pts014/31.03.2004/10:35) - IPv6 bringt die nächste Generation des Internets - Startschuss für nationale Initiative am 31. März - breite Kooperationsbasis aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung - IPv6 als Voraussetzung für die Internet-Anwendungen der Zukunft

Das Internet-Protokoll Version 6 (IPv6) bringt die umfassendste Änderung der Internet-Infrastruktur seit 20 Jahren und damit die nächste Generation des Internets. IPv6 wird die heute eingesetzte Version 4 (IPv4) in naher Zukunft ablösen. Die EU hatte bereits 2002 vor einem Knappwerden der IP-Adressen gewarnt, weltweit waren 2003 bereits zwei Drittel der verfügbaren IP-Adressen vergeben. Durch IPv6 wird dieser Engpass beseitigt.

Neben dem primären Ziel der Erweiterung des Adressraumes bringt IPv6 eine Reihe wichtiger Innovationen als Voraussetzungen und Erleichterungen für zukünftige Anwendungen der globalen Informationsgesellschaft. So wird etwa die direkte Adressierung zwischen mehreren Endgeräten und damit die Kommunikation zwischen Anwendern leichter möglich. IPv6 verbessert die Sicherheitsstandards des Internets wesentlich, was dem E-Commerce neue Impulse verleihen wird. Schließlich werden mobile Anwendungen besser unterstützt und damit die Grundlage für neue, digitale Services in allen Bereichen des Lebens geschaffen. Die Gartner Group rechnet damit, dass im Jahr 2006 weltweit bereits die Hälfte aller Internet Service Provider IPv6-Dienste kommerziell anbieten wird.

"Das Internet wird in Zukunft zum einheitlichen Trägermedium für Telefon- und Datendienste, Unterhaltung und vieles mehr", erläutert Helmut Leopold, Leiter Plattform- und Technologiemanagement von Telekom Austria. "IPv6 wird innerhalb der kommenden Jahre daher zum unumgänglichen Bindeglied zwischen den vielfältigen Services und Netztechnologien und hat damit eine zentrale strategische Bedeutung für Telekom Austria als größtem österreichischen Service Provider".

Als größter Infrastrukturanbieter Österreichs stellt sich Telekom Austria ihrer Verantwortung rund um Internet-Technologien und startet mit Unterstützung der Regulierungsbehörde RTR und der Universität Wien eine österreichische IPv6 Initiative. Den Auftakt bildet das "IPv6 Kolloquium" am 31. März. Im Rahmen des IPv6 Kolloquiums diskutieren Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung alle Aspekte des neuen Internet-Protokolls. In drei Arbeitsforen werden wirtschaftliche und technologische Aspekte von IPv6 behandelt und anschließend dokumentiert. Während der Veranstaltung werden erste IPv6 Anwendungen live präsentiert. Die Bedeutung der nationalen IPv6 Initiative wird auch durch die Teilnehmer einer Reihe wesentlicher Unternehmen unterstrichen, die an der Entwicklung und Anwendung von IPv6 in Österreich beteiligt sein werden: Vertreter von Siemens, HP, Alcatel, Cisco, IBM, Kapsch, Microsoft und Juniper werden in den Arbeitsforen Beiträge leisten und anschließend auch die Initiative mittragen.

Telekom Austria beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit dem neuen Internet-Protokoll. "Wir haben 2003 erstmals ein IPv6 Testnetz in Betrieb gesetzt und liefern schon heute IPv6 Konnektivität für zwei ausländische Service Provider", stellt Helmut Leopold fest. Schon seit dem Jahr 2000 ist Telekom Austria fester Bestandteil mehrer europäischer IPv6 Pilotprojekte, an denen unter anderem auch die Deutsche Telekom, Telenor, France Telecom und die Lancaster University teilnehmen. "IPv6 steht heute an der Schwelle von einem Forschungs- und Entwicklungsthema hin zu massentauglichen Anwendungen", fasst Leopold zusammen. "Daher freuen wir uns auf die gemeinsame Arbeit mit allen Partnern der österreichischen IPv6 Initiative und auf die heimische IPv6 Zukunft. Dabei ist es uns aber auch wichtig, den internationalen Kontakt zu anderen IPv6 Initiativen zu suchen und aus diesen Kontakten einen Nutzen für den Wirtschaftsstandort Österreich zu generieren".

Unterstützung durch Universität Wien und RTR

Die Universität Wien hat bereits bei der Einführung des Internets in Österreich eine zentrale Rolle gespielt und im Jahr 1990 den ersten Internet-Zugang realisiert. "Wir sind von der nationalen IPv6 Initiative überzeugt und unterstützen diese daher gerne", so Dr. Peter Rastl, Leiter des zentralen Informatikdienstes der Universität Wien und "Vater des Internets" in Österreich. Die Universität Wien engagiert sich unter anderem beim europäischen Projekt 6net, das von 36 Partnern aus Industrie, Wissenschaft und Forschung getragen und von der EU-Kommission gefördert wird. Darüber hinaus kooperiert die Universität Wien mit dem europäischen Multi-GBit-Backbone-Netz GEANT, über das IPv6 Funktionalitäten angeboten werden. "Die Universität Wien ist eng mit den bereits bestehenden internationalen IPv6 Aktivitäten vernetzt und wird diese Kontakte intensiv in die österreichische IPv6 Initiative einbringen", fasst Rastl zusammen.

Auch für die Regulierungsbehörde RTR ist IPv6 ein zentrales Zukunftsthema. Sie wird daher von Anfang an ein fixer Bestandteil der österreichischen IPv6 Initiative und wird eine wichtige Rolle bei der IPv6 Implementierungsstrategie einnehmen.

(Ende)
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