pts20221130017 Kultur/Lifestyle, Tourismus/Reisen

Bei Ed und Patrick macht Pop Art richtig Spaß

Tübinger Ausstellung "Heck & Preller" vereint Kunst aus zwei Kontinenten


Tübingen (pts017/30.11.2022/11:50)

Der New Yorker Pop-Art-Künstler Ed Heck begeistert seine Landleute und Deutschland mit seinen pfiffig-skurrilen Tierwelten. Und der Fürther Patrick Preller erschafft Monster-Skulpturen, die man einfach gernhaben muss. In der weitläufigen Galerie von Art 28 in Tübingen haben Patricks Monster und Eds Tierwelten jetzt ihren großen, gemeinsamen Auftritt und zeigen eindrucksvoll, wie Pop Art mal so richtig Spaß machen kann.

"Die Chemie zwischen Ed Heck und mir stimmt absolut", sagt der Fürther Patrick Preller und ergänzt: "Vielleicht machen wir auch mal was zusammen. Es gibt da schon so ein paar Ideen".

Nun – den ersten Schritt haben die beiden erfolgreichen Pop-Art-Künstler bereits getan. In der großen Verkaufsausstellung "Heck & Preller" bieten sie ihren zahlreichen Fans und Sammlern eine rund 200 Werke umfassende aktuelle Leistungsschau (Originale und Editionen) ihrer schier unerschöpflichen Schaffensfreude. Gleichzeitig belegen sie eindrucksvoll, dass Pop Art auch richtig Spaß machen kann – mit Skulpturen ebenso wie in der Malerei.

Diese Monster und Fantasy-Tiere sind alle alltagstauglich

Prellers liebevolle Monster und Ed Hecks fantastische Tierwelten stehen mitten in unserem Alltagsleben. Staunend, mitunter auch mal ein wenig irritiert, aber immer wohlgelaunt und gutmütig blicken sie auf ihre Umwelt und auf uns, die Zweibeiner um sie herum. Und wir blicken neugierig zurück, betrachten sie aufmerksam und fangen an zu schmunzeln. Denn Eds Tierwelten und Patricks Monster folgen keinen Naturgesetzen. Sie sind wunderbare Fantasie-Geschöpfe ihrer Pop-Art-Väter. Außerdem haben sie einen großen Hang zur Selbstironie, weshalb sie auch ihre Umwelt mit viel Humor ein wenig auf die Schippe nehmen dürfen. Schließlich sind sie längst ein Teil davon.

Mit ihnen ist die Welt eine bessere, eine fröhlichere, eine friedvollere ohnehin. Bei Ed und Patrick wird die Millionen Jahre lange Evolution auf diesem Planeten urplötzlich disruptiv und folgt nur noch den künstlerischen Einfällen ihrer Kreationisten aus Fürth und Brooklyn.

Patricks "Hot Art" erreicht Werte bis 20.000 Grad

"Schon als Schüler war ich fasziniert von der Freiheit der Kunst", sagt Preller. "Ebenso fasziniert war ich auch vom Schweißen, mit dem ich mir als Jugendlicher das erste Geld verdiente." Seiner frühen Begeisterung folgte später eine Ausbildung als Kunstschmied. Heute ist er ein Meister im kunstvollen Schneiden, Schweißen und Schleifen.

Mit dem bis zu 20.000 Grad heißen Strahl seines Plasmaschneiders trennt er mühelos Stahl und Aluminium und zaubert daraus seine einzigartigen Figuren mit den großen Augen.

"Was mir an Monstern so gefällt, ist, dass sie keinen Naturgesetzen folgen. Nichts kann bei ihnen falsch oder richtig sein, weder die Augen, die Füße, die Hände oder der Körper. Ich kann sie nach Belieben gestalten und mache sie gleichzeitig zu perfekt sozialisierten Mitbewohnern unseres Lebens", erzählt er schmunzelnd. "Ihre übergroßen Augen sind das Spiegelbild ihrer gutherzigen Seele. Diese sagen: Fürchtet euch nicht. Ich bin euer Freund."

Und das ist wechselseitig zu verstehen, denn Prellers Monster erfreuen sich einer stetig wachsenden Fan-Gemeinde.

Es gibt sie in allen Größen: seine Riesen sind etwa drei Meter groß, seine Mini-Monster messen dagegen nur wenige Zentimeter. Und sie sind absolut alltagstauglich. So bilden z.B. zwei Monster eine Bank und laden zum Verweilen ein. Auch aus dem Garten sind sie nicht mehr wegzudenken. Andere überbringen Blumen oder geben sich als Anwalt zu erkennen. Wieder andere outen sich als Arzt, Golfer, Pianist, Motorradfahrer oder – wen wundert's – als Künstler. Weitere engagieren sich für unsere Umwelt, für Bienen oder für den Frieden. Und bei all dem bleiben sie immer äußerst dekorativ, was einer der Gründe ist für ihren Erfolg und für ihre wachsende Beliebtheit.

Wo sich Monster als Autofans outen…

Jedes Monster-Unikat aus Stahl oder Aluminium wird von Patrick Preller individuell lackiert. Dies geschieht meistens in feinster Streetart-/Graffitimanier mit der Spraydose. "Dieser Arbeitsschritt ist für mich der sensibelste Bereich und die größte Herausforderung", sagt Preller.

Etwa 90 Prozent seiner Kunstobjekte, schätzt er, sind Skulpturen, den Rest bilden die kess dreinblickenden Monsterbilder als Wandobjekt.

Und etwas sehr, sehr Deutsches, das ist etlichen seiner Monster ebenfalls zu eigen: es ist ihre große Liebe zum Automobil. Einige seiner Fabelwesen wurden schon mit einem Porsche, einem VW Käfer oder gleich mehrere in einem VW Bulli gesichtet. Der Mann aus Fürth kann das künstlerisch belegen. Er hat sie schließlich mit seinem Plasmaschneider für ewige Zeiten zusammengeschweißt…

"The World is going to Heck"

Schauplatz Tübingen: Im Gästehaus von Art 28-Geschäftsführer Bernhard Feil macht der New Yorker Künstler Ed Heck einige seiner Lieblings-Tierfiguren zu wackeren Nordmännern und platziert sie in einem knallbunten Wikingerschiff. "Die Idee dazu kam mir", sagt der Mann vom East River, "als ich jüngst als Gastkünstler auf einem Aida-Schiff die europäischen Gewässer durchkreuzte."

Von seiner Statur her mutet der stets agile und gut gelaunte New Yorker selbst wie ein kampferprobter Nordmann an und steht damit im größtmöglichen Kontrast zu seinen Figuren. Denn die können kaum friedlicher sein. Etwa sein ausgesprochener Liebling, ein etwas tollpatschig wirkender weißer Hund mit großen, schwarzen Flecken und langen, nicht minder schwarzen Ohren. Dass dieser auch noch leicht irritiert, immer aber auch fragend seine Umwelt betrachtet, das weckt bei seinen vielen tausend Fans sofort deren Beschützerinstinkte. Besonders dann, wenn Eds Hund mit seinen Mitmenschen in direkten Blickkontakt tritt.

Ed Heck hat ihm die Gestalt seines wahren Schoßhunds Max, einer Kreuzung aus Mops und Beagle, verliehen. Er ist der unumstrittene Star seiner fantastischen Tierwelten. Standesgemäß hat er ihn deshalb auch in seinem 70 mal 60 Zentimeter großen Bild "Game of Bones" auf einem Thron voller leckerster Hundeknochen platziert. Samt Krone natürlich. Ein Hundeschelm, wer da ein eine weltweit erfolgreiche TV-Serie denkt…

Eds "Jurassic Park" goes Comic

Heck, der am 26. März nächsten Jahres seinen 60. Geburtstag feiert, begeisterte sich schon als Junge für das Zeichnen. Damals schon waren Tiere seine Lieblingsmotive. Nach seinem Abschluss an der New Yorker School of Visual Arts (BFA) arbeitete er in seiner Heimatstadt als Illustrator für das American Museum of Natural History. Hier sorgten seine originalgetreuen Zeichnungen von Dinosauriern und anderen prähistorischen Lebewesen für Furore. Für das Buch "Dinosaurs of the Flaming Cliffs" von Michael Novacek, das 1997 erschien, lieferte er die "lebensechten" Illustrationen. Die New York Times kürte das Buch zum "Notable Book of the Year".

Aber dann verfilmte ein gewisser Steven Spielberg Michael Crichtons Weltbestseller "Jurassic Park" und erweckte die Urwelt-Riesentiere dank Computertechnik zu neuem Leben.

"Das kann ich in dieser Lebensechtheit nicht toppen", sagte sich Tierfreund Ed und erdachte sich daraufhin seine eigenen Tierwelten. Als großer Fan von Andy Warhol platzierte er sie in seinem eigenen Pop-Art-Universum. Er verlieh ihnen mit wenigen Strichen und knallbunten Farben ihr comicartiges Aussehen und machte sie zu voll integrierten Lebewesen in der an sich schon buntgemischten Community seiner Heimatstadt New York.

Und somit begann der unaufhaltsame Karriereweg von Eds Tierleben – zuerst in den USA, und seit gut einem Dutzend Jahren auch in Europa und hier besonders in deutschen Landen.

Eds Tierwelten auf dem Neckar, vor dem Brandenburger Tor – oder verpackt in Lederhosen

Längst fühlen sich seine Geschöpfe auch hier wie zuhause. Auf einem Stocherkahn fahren Sie auf dem Neckar am Tübinger Hölderlinturm vorbei. Oder im quietschbunten Auto am Brandenburger Tor. Kaum verwunderlich, dass sich in bayerischen Gefilden Hund und Ente sogar in Lederhosen kleiden. Seine Tiere denken eben kosmopolitisch, genauso wie ihr Schöpfer. Sie sind weltoffen und wandelbar, lebenslustig, kreativ und humorvoll – und machen einfach nur Spaß.

Man darf also gespannt sein, was passiert, wenn Eds fantastische Tierwelten dereinst eine Liaison mit Patricks Monster-Lieblingen eingehen. Wer die Ausstellung "Heck & Preller" anschaut, bekommt eine erste Ahnung, was da auf die vielen Liebhaber der Pop-Art-Kultur alles an kunterbunten Spaßwelten zukommen könnte…

Presseanmeldung:

Bitte teilen Sie uns mit, wer aus ihrer Redaktion wann die Ausstellung "Heck & Preller" besuchen möchte.

Kontakt für die Presseanmeldung: Gabi Schneck, E-Mail: gs@art28.com, Tel. 07071-97731-14 oder mobil: 0174-4074762.

Frau Schneck ist auch Ihre Ansprechpartnerin, wenn Sie Interview- und / oder Dreh-Termine mit Art 28-Geschäftsführer Bernhard Feil zur aktuellen Ausstellung "Heck & Preller" oder zum geplanten Neuen Kunstmuseum Tübingen vereinbaren möchten, dessen Eröffnung für das 1. Quartal 2024 geplant ist.

Weitere Informationen und Bildmotive zu Art 28, zu den Art 28-Künstlern, zum Neuen Kunstmuseum Tübingen u.v.m. können Sie jederzeit bei gika-press Giesbert Karnebogen anfordern (Kontaktdaten siehe unten).

Kontaktdaten und weitere Infos über Art 28 und ihre Künstler: Art 28 GmbH & Co. KG, Schaffhausenstr. 123, 72072 Tübingen; E-Mail: info@art28.com; Website: www.art28.com

Neue Website mit vielen weiteren Informationen zum legendären Pop Art-Künstler James Rizzi: https://www.rizzi-universe.com

Pressekontakt zu Art 28 sowie Text und Redaktion dieser Pressemeldung: gika-press Giesbert Karnebogen, Paul-Friedländer-Str. 1, 65203 Wiesbaden, Tel.: 0611-18683-90, mobil: 0171-6106861, E-Mail: gk@gika-press.de, info@usecomm.de, Webseite: https://usecomm.de

(Ende)
Aussender: Art 28 GmbH & Co. KG
Ansprechpartner: Bernhard Feil
Tel.: +49 7071 977310
E-Mail: info@art28.com
Website: www.art28.com
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