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Do, 06.09.2012 14:50
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pte20120906025 Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle
Freizeitmonitor: Österreicher lieben TV und Handy
Telefonieren, Radio- und Zeitungskonsum führen weiter Statistik an
Reinhold Popp zeigt Freizeitmonitor 2012
Reinhold Popp zeigt Freizeitmonitor 2012
[ Foto ]

Wien (pte025/06.09.2012/14:50) - Der TV-Konsum bestimmt weiterhin die Freizeitgestaltung der Österreicher. Zu diesem Schluss kommt der Freizeitmonitor 2012 des Zentrums für Zukunftsstudien der Fachhochschule Salzburg (ZfZ) http://fhs-forschung.at . Doch auch die digitalen Medien sind längst im Alltag der Menschen angekommen. Wenngleich 94 Prozent regelmäßig - zumindest einmal je Woche in die "Röhre" schauen, telefonieren 89 Prozent von zu Hause aus, während immerhin noch rund 87 Prozent Radio hören. Auf den weiteren Plätzen folgen das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften (86 Prozent) sowie das Telefonieren von unterwegs (78 Prozent).

Sport bleibt auf der Strecke

Bei der Befragung von über 1.000 Österreichern ab 14 Jahren zeigte sich jedoch auch, dass das Fernsehen immer sekundärer konsumiert wird. Laut ZfZ-Leiter Reinhold Popp ist immer häufiger zu beobachten, dass das Fernsehen zur "Begleitmusik" wird. Denn Ablenkungen durch Smartphones und Co sowie häusliche Tätigkeiten wie Essen, Telefonieren oder Wäsche bügeln würden beim TV-Konsum daheim im Vordergrund stehen. Ihre Freizeit verbringen die Befragten aber auch gerne mit der Familie (76 Prozent) oder dem Partner (67 Prozent).

Obwohl sich laut Popp jeder siebte Österreicher mit großer Begeisterung dem Kaffeetrinken oder auch dem Kuchenessen hingibt, spielt die Ausübung von Sport nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle in der Freizeitgestaltung. So schaffte es der Sport in der Befragung nicht unter die Top-15. Herr und Frau Österreicher nutzen dagegen vermehrt Internet- bzw. Online-Dienste (45 Prozent), spielen mit den Kindern (40 Prozent). Knapp, aber immerhin mir rund 38 Prozent unter den ersten 15 Plätzen rangiert Erotik und Sex als Freizeitvergnügen.

Digitale Spaltung setzt sich fort

Die Befürchtungen, dass die digitale Spaltung in Österreich größer wird, haben sich verfestigt. In Hinblick auf das Geschlecht nutzen mehr als die Hälfte der Befragten Männer das Internet, wobei es bei den Frauen nur 37 Prozent sind. Zwei Drittel der Personen mit Matura surfen pro Woche wenigstens einmal im Netz, während nur ein Drittel mit Pflichtabschluss dies tut. Bei der Altersverteilung der Webnutzung führen die unter 35-Jährigen die Statistik mit 68 Prozent an. Bei den über 55-Jährigen ist das nur jeder Fünfte. Ein Trend, der nicht so bleiben muss.

Fotos zur Präsentation des Freizeitmonitors 2012 stehen unter http://fotodienst.pressetext.com/album/3066 als Download zur Verfügung.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
pressetext.redaktion
   
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