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Fr, 20.04.2012 13:00
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pte20120420015 Umwelt/Energie, Kultur/Lifestyle

Fleischverzehr sorgt für Populationsexplosion

Tierische Nahrung beeinflusst Stillverhalten von Menschen
Fleisch essendes Kind: Nahrung beeinflusst Evolution (Foto: pixelio.de, Zöllick)
Fleisch essendes Kind: Nahrung beeinflusst Evolution (Foto: pixelio.de, Zöllick)

München/Lund (pte015/20.04.2012/13:00) - Forscher der Universität Lund http://lunduniversity.lu.se sehen einen Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und der Ernährung von Säuglingen. Demnach korreliert die Ernährung mit Fleisch mit der Dauer des Stillens von Kleinkindern. Sie verglichen 67 Säugetiere, darunter den Menschen, Affen und Mäuse. Menschenkinder werden im Vergleich etwa zu Affen kurz gestillt. Beim Menschen sind es vier Monate bis zwei Jahre, bei Schimpansen sind es bis zu vier Jahre. Das hat damit zu tun, dass Menschen Proteine durch das Fleisch bekommen.

Geburtsrythmus beeinflusst

Dass Menschen Fleisch als Nahrungsmittel entdeckt haben, hat sogar noch weitreichendere Folgen. "Durch den Verzehr von Fleisch haben Mütter ihre Kinder kürzer gestillt und damit die Zeit zwischen den Geburten verkürzt", sagt Elia Psouni, Hauptautorin der Studie. Dies habe einen entscheidenden Einfluss auf die menschliche Evolution gehabt. Denn dadurch konnte sich die menschliche Population schneller ausbreiten und hat so den gesamten Erdball für sich erschlossen.

Marina Vohberger, wissenschaftliche Assistentin am Biozentrum Martinsried der Ludwig-Maximilian Universität München http://humangenetik.bio.lmu.de , sieht den Zusammenhang zwischen Populationsdynamik und Fleischnahrung als zu kurz gegriffen. "Fleischverzehr gehört beim modernen Menschen zum Grundrepertoire", sagt Vohberger gegenüber pressetext. Dadurch, dass der Mensch Ackerbau und Viehzucht betrieben hat, habe sich die Population vergrößern können.

Auswirkungen auf Lebensweise

"Es ist kulturell bedingt, wie lange Kinder gestillt werden - langes Stillen garantiert aber nicht, dass eine Empfängnis verhindert wird", sagt Vohberger. Psouni sieht soziale oder kulturelle Erklärungen für das Stillverhalten von Menschen. "Für unsere Spezies als Ganzes ist es eine Frage der einfachen Biologie", unterstreicht die Wissenschaftlerin. Schimpansen allerdings, die Psouni als Vergleich anführt, sind auch Fleischfresser - so wie der Mensch.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Oranus Mahmoodi
Tel.: +49-30-29770-2519
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Website: www.pressetext.com
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